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Dienstag, 24. Juli 2012

Wer steckt hinter den Angriffen auf S&K?

Die Frage stellt sich tatsächlich: Was ist eigentlich los bei der Frankfurter Immobilien- gruppe S&K und deren strategischen Trabanten United Investors und MIDAS? Wem hat man so gewaltig auf die Füsse getreten, dass sich einige lustige Internetschaffende soviel Mühe machen, die S&K in Mißkredit zu rücken?

Gesichert ist für uns nur, dass man sich von einem ehemaligen Vertriebsleiter Petro Demos und der Personalleiterin Diana Seitz zuletzt getrennt hat. Die beiden hatten wohl ein sehr persönliches Verhältnis zueinander gefunden und die Chemie zu Stephan Schäfer und Jonas Köller stimmte nicht mehr. Doch ist es Petro Demos zuzutrauen, hinter Schmierlappen und anderen Kampagnen gegen die “Nutellabande” zu stecken? Wohl eher nicht!

Wie Sie wissen, beobachten wir die S&K-Gruppe kritisch, aber sachlich. Man mag über die langfristige Strategie des Unternehmensverbunds trefflich streiten und muss dem zustimmen, dass das Erscheinungsbild der S&K-Manager (Frauen, Autos, Feten) viel zu laut ist. Doch ein Beweis gegen die Leistungsfähigkeit von S&K ist das nicht. Stephan Schäfer und Jonas Köller ist es bei aller Kritik gelungen, mit S&K einen sehr großen Wettbewerber im Marktsegment des Immobilienhandels zu schaffen. Daniel Fritsch hat seit seinem Zugang zu S&K vor einem Jahr die Vertriebsstärke potenziert. Und dem Pressesprecher Michael Oehme gelingt es immer wieder seine guten Kontakte zu Dorothee Schöneich (Finanzwelt) und anderen für Neid erweckende PR auszuspielen.
Vielleicht liegt das Problem der S&K, United Investors und bei MIDAS aber in höheren Sphären. So wird gemunkelt, S&K habe sich zuletzt mit sehr einflussreichen Medienkreisen des grauen Kapitalmarkts angelegt. Wie das wohl ausgeht?

Donnerstag, 19. Juli 2012

Deutsche S&K Sachwerte – im Schrottimmobilien-Kauf eine große Nummer

Die Frankfurter S&K-Immobilienhandelsgruppe expandiert stark und im großen Stil über Verhandlungsführer Daniel Fritsch werden ganze Vertriebsgruppen aufsaugt. Dass ist dem Markt bekannt. Daniel Fritsch ist bei Konkurrenten gefürchtet, denn nicht selten sollen um die 500.000,- Euro in cash über den Tisch gehen, wenn ein Vertrieb ja sagt und seine Leute für die S&K Banausen arbeiten lässt. Die 500.000,- Euro stammen natürlich von den Anlegern.

Dass aber im Gleichklang auch das zusammengekaufte Immobilienvermögen wächst, verwundert Kritiker im ersten Moment. Immer wieder wurde spekuliert, die S&K wachse zu stark im Vertrieb und könne mit dem so eingeworbenen Geld kaum ein geschäftsfähiges Immobilienvolumen zusammenkriegen und das stimmt!

Im Zuge der Expansion im Bereich angeblich hochwertiger Gewerbeflächen hat S&K zuletzt zwei kleinere Immobiliengesellschaften mit NORMA Märkten mit neu abgeschlossenen Mietverträgen übernommen, sowie ein Fachmarktzentrum mit knapp 20.000 m2 Gewerbeflächen erworben. “Die Mieter sind namenhafte Konzerne und die Restlaufzeiten entsprechend lang”, äußert man sich bei S&K. Was man vergisst ist lediglich die Tatsache, dass sich die Verkäufer noch heute vor Freude auf die Schenkel hauen, wenn sie nur an das Vorgehen der beiden S&K Greenhorn’s Schäfer und Köller denken.

 Die angebliche Top-Immobilie ist nicht mehr als eine Schrottimmobilie. Auf dem Grundstück lasten Altlasten welche von einer früheren Tankstelle herrühren, die an gleicher Stelle ihren Geschäftsbetrieb einstellte. Der Pächter ist genauso pleite wie die Mineraloelgesellschaft die davor dort residierte. Die entsprechenden Erdarbeiten schätzen Experten auf ungefähr 10 – 12. Millionen Euro. Doch das ist noch nicht alles, denn auch das Dach ist an mehreren Stellen undicht und einige Mieter haben bereits seit Jahren keine Mieten mehr gezahlt.





Kaufen um des kaufens Willen, das scheint das Programm zu sein welches Schäfer und sein ehemals promovierter Kollege Jonas Köller hier abspuhlen. Die Anlegergelder werden über dunkle Mafia Kanäle nach Miami transferiert und von dort aus nach Panama und in Deutschland werden Schrottimmobilien angekauft die wiederum ein durchschnittliches Kick Back von zirka 20% einbringen. Dieses wandert natürlich wieder in die Taschen unserer Spaßvögel. Was am Ende übrig bleiben wird ist ein Haufen Schrott – made by S&K durch United Investors.

Montag, 16. Juli 2012

Anlegerbetrug bei United Investors? Anleger erhält nur 36% seiner Einlage zurück!

Die auch recht dubiose Seite eines Herrn Thomas Bremer, mit dem wir uns im Laufe unserer Berichterstattung noch näher beschäftigen werden, schreibt in seiner Internet Postille, dass das Unternehmen United Investors sich anscheinend sehr schwer tut entsprechende Fragen zu beantworten. Hier der Beitrag:





 Wenn das schon anfängt, dass eine vernünftige Anfrage nicht beantwortet wird und das ein Anleger seine Einlage nicht zu 100% erstattet bekommt, dann wissen wir im Prinzip wie das Ende der Story dann ausgeht. Aufpassen! Legen Sie Ihr Geld vernünftig an und träumen Sie nicht von unrealistischen Gewinnen. Sie wissen doch – Gier frisst Hirn!

Sonntag, 15. Juli 2012

Darlehen ohne Zweckbindung – Deutsche S&K Sachwert AG im Fokus

Der Blindpool-FondS gewährt der Deutschen S&K Sachwert AG ein Darlehen. Das geplante Fondsvolumen inklusive Agio Soll bei 31,5 Millionen Euro liegen. 15.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio Sind als MindeSteinlage zu zeichnen. Die im Handelsregister einzutragende Haftsumme liegt bei fünf Prozent des Zeichnungsbetrags. Anleger erzielen Einkünfte aus Kapitalvermögen, die der Abgeltungssteuer unterliegen. Zum 31. Dezember 2023 kann eine Beteiligung ordentlich gekündigt werden. Darüber hinaus besitzen die Anleger ein Sonderkündigungsrecht ab dem sechsten Jahr zum Ende eines jeden Geschäftsjahre gegen Rückzahlung ihres Eigenkapitals ohne Agio – allerdings ist dieses Recht insoweit begrenzt, dass nur zehn Prozent des gesamten Fonds-Eigenkapitals gekündigt werden dürfen. Laut Initiator wird es zukünftig weitere United-Investors-Fonds geben, die der Deutschen S&K Sachwert AG ein Darlehen zur Verfügung Stellen.

Die Deutsche S&K Sachwert AG wurde im Jahr 2009 extra für diesen und weitere Fonds gegründet. Ihre einzige Gesellschafterin ist die S&K Holding GmbH. Nach Angaben von United Investors werden zukünftig 30 Mitarbeiter der S&K-Gruppe in die Deutsche S&K Sachwert AG übergehen. Das Stammkapital der AG Soll auf eine Million Euro bei Fondsschließung erhöht werden, so der Initiator. Gemäß Rahmenvereinbarung zwischen der United Investors Emissionshaus GmbH und verschiedenen S&K-Gesellschaften werden zum Stichtag 31. Dezember 2010 alle Immobilienaktivitäten der S&K-Gruppe in der Deutschen S&K Sachwert AG vereint. Hauke Bruhn und Thomas Gloy sind im dreiköpfigen Aufsichtsrat der Deutschen S&K Sachwert AG vertreten. Laut Initiator ist United Investors auch beratend für die Deutsche S&K Sachwert tätig und führt ihre Buchhaltung.

Die S&K Gruppe handelt seit dem Jahr 2003 mit Immobilien, primär mit Wohnhäusern und Wohnungen in den alten Bundesländern. Dabei kauft sie Immobilien ein, hält diese nur wenige Monate, um sie dann teurer wieder zu verkaufen. Der Gewinn soll hauptsächlich aus dem Objekteinkauf zu Preisen deutlich unter dem Verkehrswert hervorgehen. Zwischen Dezember 2005 und April 2009 hat das Unternehmen 290 Immobilien für insgesamt 15,6 Millionen Euro erworben und 208 davon wieder verkauft – bei einem Verkaufserlös in Höhe von 25,6 Millionen Euro. Laut United Investors hat die Deutsche S&K Sachwerte AG im Rahmen des ersten Fonds mit Immobilien besicherte Forderungen in Höhe von 6,6 Millionen Euro angekauft und die Immobilien für 8,9 Millionen Euro wieder veräußert. Leider gibt es keine Ratings zum Unternehmen oder seiner Gesellschafterin, so der Initiator.

Die Darlehensnehmerin nimmt auch Mittel aus dem Erwerb von Lebensversicherungsverträgen in Anspruch, die von ihrer Schwestergesellschaft, der S&K Sachwert AG, stammen. Aus dieser Konstellation ergeben sich Interessenkollisionen. Laut United Investors werden keine Gelder des Fonds an die S&K Sachwert AG beziehungsweise in den Bereich „Lebensversicherungs-Zweitmarkt“ fließen.

Darlehen als Fondsgegenstand.

Die Deutsche S&K Sachwert AG wird das ihr zur Verfügung gestellte Kapital an ihre Tochtergesellschaften weiterleiten, die damit mittelbar und unmittelbar in Immobilien investieren. Hinsichtlich der Verwendung des Darlehens gibt es vertraglich jedoch keine weiteren Einschränkungen – unhaltbar für einen Blindpool. Investiert werden soll beispielsweise in Immobilien im Rahmen von Zwangsversteigerungen oder in den Ankauf zahlungsgestörter, durch Immobilien abgesicherte Forderungen, die über den Immobilienverkauf beglichen werden können. Der Darlehensvertrag wurde im Juli 2010 abgeschlossen und läuft bis zum 31. Dezember 2023. Das Darlehen soll über Grundschulden in Höhe von 140 Prozent des Anschaffungspreises der jeweiligen Immobilie oder den Abtritt von Forderungen besichert werden. Die Besicherung erfolgt laut United Investors vorrangig, es sei denn, es besteht die Finanzierung einer Bank. United Investors plant die Schaffung eines Sicherheitenpools mit diesem und zukünftigen Fonds, die der Deutschen S&K-Sachwert AG ebenfalls ein Darlehen gewähren. Nach Aussagen von United Investors sollen alle Darlehensgeber-Fonds gleichberechtigt am Pool teilnehmen. Die Darlehensnehmerin soll dann die Sicherheiten an diesen Pool bestellen. Im Prospekt fehlen erklärende Angaben zum geplanten Sicherheitenpool. Der Darlehenszinssatz beträgt elf Prozent jährlich. Sollte die Darlehensnehmerin vor Berücksichtigung der Bonuszinsen einen ausschüttungsfähigen Gewinn erwirtschaftet haben, erhält der Fonds Bonuszinsen bis zu maximal 3,5 Prozent des Darlehensbetrags. Das Darlehen ist am Ende der Laufzeit in einem Betrag zu tilgen. Der Fonds ist berechtigt, jährlich bis zu zehn Prozent der ursprünglichen Darlehenssumme als Sondertilgung einzufordern.

Finanzierung.

Der Fonds finanziert sich vollständig aus Eigenkapital. Allerdings gibt es keine Beschränkungen der Darlehensnehmerin hinsichtlich der Finanzierung ihrer Projekte. Verzinst wird das gesamte Fondsvolumen ohne Agio, denn zunächst fließt dieses an die Darlehensnehmerin. Diese nutzt 81,4 Prozent des Fondsvolumens inklusive Agio für Investitionen, die in engerem bis weitestgehendem Zusammenhang mit Immobilien stehen, auch für laufende Kosten, 0,2 Prozent bilden eine Liquiditätsreserve, 18,4 Prozent fließen als Fondsnebenkosten an United Investors beziehungsweise Dritte zurück, das ist relativ viel.

Verlaufsprognose.

United Investors geht davon aus, dass ab dem Jahr 2011 elf  Prozent Zinsen jährlich an den Fonds gezahlt werden. Auf die Kalkulation von Bonuszinsen wurde verzichtet. Für laufende Fondsnebenkosten fallen im ersten vollen Jahr 0,66 Prozent des Eigenkapitals an. Außerdem erhält die geschäftsführende Kommanditistin 15 Prozent der Bonuszinsen als Vorabgewinn. Die kumulierte Liquiditätsreserve baut sich von etwa 244.000 Euro im Jahr 2012 auf rund 1,14 Millionen Euro im Jahr 2022 auf. Ende 2023 soll der Darlehensbetrag an den Fonds zurückfließen.

Rückfluss.

Während der 13,5 Jahre Fondslaufzeit sollen die Anleger insgesamt 188 Prozent ihres Eigenkapitals inklusive Agio nach Steuern zurückerhalten. Die IRR-Rendite nach Steuern beträgt 6,61 Prozent pro Jahr.

Vertragsgestaltung.

Treuhänderin und Fondsgeschäftsführung sind verbundene Unternehmen. Die Anleger haben selbst im Rahmen der Gesellschafterversammlung keinen Einfluss auf Angelegenheiten, die die Immobilieninvestitionen betreffen. Bei einer etwaigen Rückabwicklung wegen unzureichender Platzierungsergebnisse hätten die Anleger kein vertragliches Recht auf die vollständige Rückzahlung ihrer Einlage. Treten nach Weisung eines Treugebers neue Umstände ein, darf die Treuhänderin nach pflichtgemäßem Ermessen abstimmen.

Meinung

Über ein Darlehen partizipiert der Fonds am Erfolg einer Gesellschaft, die bei ihrer Investitionstätigkeit nicht nach dem Motto vorgehen kann: die guten Immobilien für mich und die weniger guten für den Fonds. Ganz nebenbei kann der Anleger an Immobilieninvestitionen indirekt teilhaben, ohne dass seine steuerliche Drei-Objekt-Grenze belastet wird. Die an und für sich gute Idee ist jedoch mit wesentlichen Schwachstellen verknüpft: Die Darlehensgelder des Fonds sind leider nicht zweckgebunden und können in nicht festgelegtem Ausmaße für irgendwelche laufenden Kosten der Darlehensnehmerin verwendet werden. Vorgesehen ist die Investition in Immobilienprodukte, wobei der Schwerpunkt auf den riskanten Bereichen Immobilienspekulationen und immobilienunterlegte Forderungsankäufe liegt. Auf die Angabe qualifizierter Bonitätsauskünfte Dritter oder testierter Gewinnangaben für die Darlehensnehmerin oder ihrer Gesellschafterin hat United Investors zudem verzichtet, so dass den Anlegern die notwendige Sicherheit, an wen ihr Geld eigentlich geht, fehlt – ganz abgesehen davon, dass die Gelder auch an Tochtergesellschaften weitergeleitet werden können. Dem ist lediglich die Aufsichtsratsfunktion zweier Geschäftsführer des Emissionshauses entgegenzusetzen.

Ein äußerst riskantes Unterfangen in jeglicher HinSicht.

Emittent

United Investors & Cie. Emissionshaus GmbH

Rathausmarkt 10
20095 Hamburg
Tel. 040/30373870
Fax 040/303738777
info@united-investors.de