Die Frankfurter Immobilienhandelsgruppe S&K, gegründet von Stephan Schäfer und Dr. Jonas Köller, hat es geschafft binnen zwei Jahren eine namhafte Adresse im deutschen Markt für Immobilienhandelsfonds zu werden. Hut ab!
Angefangen hatte der Unternehmensverbund aus inzwischen unzähligen auch kleinteiligen Gesellschaften im unterfränkischen Mainaschaff. Dr. Jonas Köller, der angebliche Immobilienspezialist von den beiden, kommt selbst aus dem beschaulichen Landkreis Miltenberg, einige Mainschleifen flussaufwärts zur Bankenmetropole Frankfurt. Mit seinem Freund Stephan Schäfer machte er sich auf, anfänglich im Auftrag Dritter, große Immobilienpakete in Deutschland einzuwerben. Die beiden jungen Männer haben damals richtig Kasse gemacht und waren fasziniert von der Welt des großen Immobilienhandels. Was für andere klappte, musste doch eigentlich auch unter eigener Regie umzusetzen sein.
Hätte man nur so weiter gemacht, S&K wäre wohl nur eine Randnotiz der Branche, eine Art effektiver Dienstleister geworden. Doch die Herren Schäfer und Köller wollten mehr, viel mehr. Man war bei den Ersten, die im Lebensversicherungs-Zweitmarkt die mögliche Einwerbung von Risikokapital sahen, um damit in Immobilien handeln zu können. Das Unternehmen wuchs, zog 2010 nach Frankfurt am Main und war mitten im großen Spiel angekommen. Von den etwas verrufenen LV-Aufkäufen ließ man zwischenzeitlich beinahe mal ab. Mit dem Hamburger Emissionshaus United Investment hatte man eine andere rechtlich saubere Variante gefunden, via dem Modell geschlossener Fonds Kapital einzuwerben.
Mitte 2011 kam mit Daniel Fritsch der dritte wichtige “Giocatore” bei S&K an. Daniel Fritsch, ein Niederbayer, gilt in der Branche als Vertriebszauberer. Nun folgten mit der Asset Trust und einem eigenen Emissionshaus schnelle weitere Schritte zur Geldakkumulation.
Die Gewinne selbst sollen aus dem Immobiliengeschäft resultieren. Dazu waren Dr. Jonas Köller und sein Team um Marvin Metzger, Marc Schraut und Alexander Dold stets zur Stelle, wenn irgendwo eine notleidende Immobilie unter den Hammer kam. Beim Kauf aus Zwangsversteigerungen konnte man lange Zeit tatsächlich Schnäppchen schnappen. Inzwischen gilt aber auch der deutsche Immobilienmarkt in diesem Einkaufsegment als gesättigt und oftmals zu teuer. Und mit einer enorm wachsenden Vertriebsstärke der Kapitaleinwerber innerhalb der S&K wuchs auch der Investitionsdruck. Wäre es nicht folglich einfacher, gleich große Immobilienpakete bei notleidenden Fonds oder Unternehmern vor jeder ZV abzukaufen?
Ein bekannter Unternehmer ist Werner K. . Er hatte es in Jahrzehnten geschafft, aus vielen kleinteiligen Immobiliengeschäften ein Vermögen für sich zu gewinnen. Ursprünglich war Werner Kindermann ein Brauereiverbundsmanager. Später überkam ihn der Elan, mit Geothermiekraftwerken noch größeres Geld zu verdienen. HotRock nennt sich sein Bohrverfahren und gleichfalls seine im badischen Karlsruhe ansässige Unternehmung. Kenner der Geothermie-Branche beurteilen das sogenannte HotRock-Verfahren als überaltert, um Geld zu verdienen. Und so wurde kolportiert, dass Werner Kindermann immer auf der Suche nach Liquiditätsreserven war.
Womöglich trafen sich Dr. Jonas Köller und Werner Kindermann irgendwann im Jahre 2010 mal in einem der vielen Clubs in Frankfurt am Main oder anderswo. Über diese Zusammenkunft kann nur spekuliert werden. Tatsächlich hatte aber der eine Geld mit gewaltigem Investitionsdruck und der andere eben womöglich kaum noch Geld und irgendwie auch Druck. Nun gilt Werner K. aber als Fuchs. Schon namhaftere Unternehmergrößen in Deutschland fühlten sich von Werner K. in der Vergangenheit nicht gerade begünstigt. Es kam zu irgendwelchen Deals mit einer geschätzten Laufzeit von je etwa 12 Monaten, in denen Dr. Jonas Köller via S&K Werner KIndermann Geld lieh mit der Besicherung durch Immobilienpakete.
Der Redaktion liegen dazu keine Beweise vor, sondern nur Aussagen. Doch vergleicht man im Referenzkatalog der S&K-Gruppe verschiedene augenfällige Positionen (Immobilienpaket in Karlsruhe mit dem Hauptmieter HotRock, MultiTec Industriepark in Mainz Hechtsheim, sowie die bildschöne Gerbermühle zwischen Frankfurt und Offenbach unweit der neuen EZB-Zentrale gelegen), entsteht Kopfkino. Zufälle können das nicht mehr sein und Gerüchte verdichten sich zur Wahrheit.
So vergingen die langen/kurzen Monate und plötzlich kamen die Objekte in Mainz Hechtsheim als auch in Karlsruhe in die Zwangsverwertung der Banken. Dabei stellte sich heraus, dass die S&K niemals eigentlicher im Grundbuch stehender Eigentümer der Objekte war. Die Verantwortung lag bei anderen. Das TÜV-Gutachten, mit dem S&K gerne wirbt, hatte diese Immobilien nie aufgeführt. Es ergibt sich ein Bild, dass eine an sich bislang fundiert arbeitende S&K-Gruppe mit der Bekanntschaft zu Werner Kindermann auch mal scheinbar lukrative Geschäfte anschieben wollte, die noch keine geworden sind.
Gemäß den Angaben des S&K-Pressesprechers Michael Oehme kann zum Stand Mai 2012 davon ausgegangen werden, dass der Immobilienbestand der S&K bereinigt bei etwa 180 Millionen EURO liegt. Eine neuerliche TÜV-Bescheinigung sei in Arbeit.
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Donnerstag, 21. Juni 2012
Mittwoch, 20. Juni 2012
S&K von Schlitzohr Werner Kindermann getäuscht?
Kam die Nachricht über den Google Alert, wurde sie sofort wieder gelöscht … Da war was faul! Gut, dass es den Google Cache gibt.
von Oliver Molnar-Rohrböck -
Michael Oehme, Pressesprecher der S&K-Unternehmensgruppe aus Frankfurt am Main, ist ein netter Mensch, äußerlich jedenfalls. Er möchte das stets sehr freundlich und etwas differenziert mit den zuletzt aufgekommenen Panikmeldunden rund um Dr. Jonas Köller und Co. umgegangen wird.
Michael Oehme ist sich sicher eine “gezielte Ruf- und Geschäftsschädigung” bezüglich der eingesetzten Berichterstattung ausgemacht zu haben. Und tatsächlich ist es im Markt ein offenes Geheimnis, dass zwei frühere Mitarbeiter der S&K inzwischen gegangen wurden und nun unter eigener Flagge auch beim Lebensversicherungsankauf mitfischen wollen. Petro Demos und Diana Seitz. Ehemalige Mitstreiter der S&K Geschäftsleute. Diese Beiden stehen nun in Verdacht Internas auszuplaudern und Köller und Schäfer zu verraten.
Aber beschauen wir uns einmal die Details. Wie verhielt es sich zum Beispiel bei einer Geschäftsimmobilie in Karlsruhe, die auf den ersten (und auch auf den zweiten) Blick einen sehr interessanten Eindruck machte und zwangsweise zu sehr günstigen Konditionen angeboten wurde? Dieses Objekt war bereits in der Zwangsversteigerung, als es S&K kaufte (S&K kauft in 90% der Fälle aus Insolvenzen oder Verwertungen).
Der erste Kaufvertrag über 14 Mio. Euro scheiterte. Die Bank, welche die Versteigerung betrieb, wollte die Gewerbeimmobilie für den Betrag nicht freigeben (die Schulden des Eigentümers waren viel höher und sind es vermutlich noch!). Diese Aussagen sind nach unserer Recherche richtig.
S&K blieb nichts anders übrig als nachzubessern, also wurde ein Kaufvertrag über 14,8 Mio. Euro geschlossen (immer noch ein guter Preis, der Gutachter kam auf 26 Mio. Euro, natürlich auf Basis der Vollvermietung, aber genau die strebt S&K ja bei Objekten dieser Art immer an). Auch das stimmt, nur stellen jetzt einige Marktteilnehmer die Expertisen der Gutachter infrage.
Demach stellte sich heraus, dass das Objekt viele Probleme hatte, die beim Verkauf verschwiegen wurden (der Hauptmieter Allianz kündigte, ein weiterer Mieter meldete Insolvenz an, es gab und gibt einen Rechtsstreit mit der Stadt wegen der Stellplätze und es stellte sich heraus, dass hinter dem Mieter „Hot Rock GmbH“, der laut Mietaufstellung pünktlich die Miete zahlt, der Verkäufer selbst stünde). Insbesondere der letzte Verweis erwies sich als stimmend. Darüber, ob man diese Tatsache zuvor nicht gewußt habe, darf spekuliert werden. S&K trat vom Kaufvertrag zurück und machte Schadenersatzansprüche geltend (bis zum heutigen Tag laufen Prozesse in dieser Sache). Auch das ist faktisch wahr. Da der endgültige Kaufvertrag mit der S&K nicht abgewickelt wurde, kam das Objekt natürlich wieder in die Versteigerung!
Da die Immobilie aber neben dem Zwangsversteigerungsverfahren auch in der Zwangsverwaltung ist, waren und sind die verschwiegenen Mängel bekannt. Daher kam der Gutachter des Versteigerungsgerichts auf 16 Mio. Euro (S&K hätte also selbst unter Berücksichtigung dieses Wertes mit 14,8 Mio. Euro noch günstig eingekauft). Auch das stimmt, wenngleich die Betonung auf “hätte” liegt.
Aufgrund der 1A Lage in Karlsruhe hätte das Objekt in der Zwangsversteigerung sicher einen Wert deutlich über Gutachtenwert erzielt, erklärt Michael Oehme. Doch es kam nicht zur Versteigerung am 19.04. – scheinbar hat der Eigentümer einen anderen Käufer gefunden, was bei einer solchen „Perle“ (O-Ton von Michael Oehme) dieser Art nicht verwundere.
Dass Wichtigste: Dieses Objekt kam nie im S&K Referenzkatalog vor und ist bei der TÜV Bescheinigung des Bestands auch nicht berücksichtigt!
Die Prüfer des TÜVs haben sich nachweisen lassen, dass S&K im Grundbuch eingetragene Eigentümer sind (was beim Objekt in Karlsruhe nie der Fall war). Außerdem habe der TÜV nicht die Verkehrswerte, sondern die Einkaufspreise als Grundlage genommen. Zum Stichtag 01.07.2011 lag der Bestand bei 101 Mio. Euro (auf Basis Einkaufspreise – Gutachtenwerte deutlich höher!) – ohne das Objekt in Karlsruhe. Und auch das stimmt!
Gemäß den Angaben des S&K-Pressesprechers kommt hinzu, dass “wir vom Immobilienbestand der S&K vom 1. Juli 2011 sprechen. Zum heutigen Tag ist der bei knapp 180 Mio. Euro, eine neue TÜV Bescheinigung ist in Arbeit.”
Michael Oehme erklärt dazu weiter: “Schaut man sich die „Hochrechnung“ des Kommentators an, dann kommt man schnell zu dem Ergebnis, dass alleine der derzeitige Immobilienbesitz nicht ausschließlich durch Fondsgelder erworben werden konnte. Nochmals: wir sprechen dabei von Einkaufspreisen, nicht Gutachterwerten und nicht möglicherweise erzielbaren Verkaufspreisen! Vielmehr sieht man, dass die die S&K-Gründer einen nicht unerheblichen Teil eigenes Geld beigesteuert haben, um dieses für die Anleger erfreuliche Ergebnis zu erzielen. Und dabei sprechen wir nur vom Bestand. Über die Immobilien, die inzwischen durchgehandelt wurden, sprechen wir hierbei nicht. Wenn Sie sich dazu den Referenzkatalog von der S&K-Internetseite ziehen, werden Sie feststellen, von welchen Werten wir wirklich sprechen.”
Die S&K-Unternehmesgruppe geht davon aus, dass es dem Verfasser der falschen Behauptungen wirklich um die Sache geht. Was sich jedoch an diesem Beispiel zeigt, sei die Komplexität des Geschäftes, in dem sich S&K mit Bravour bewege. Vor arglistiger Täuschung, zumal es sich dem bei dem Verkäufer um eine nicht unbekannte „Persönlichkeit“ handelt, ist man nun nicht gefeit. Der zu erwartende Schadenersatz aus der Klage flösse dabei dem Gesamtergebnis der Gruppe zu – aufgrund der besonderen Gestaltung der Fonds also auch den Anlegern. Ein Schaden sei somit nicht entstanden – ganz im Gegenteil.
Dem aufmerksamen Beobachter sollte nicht entgangen sein, dass viele dieser strittigen Objekte wohl aus der Verflüssigungsmasse von Unternehmer-Legende Werner Kindermann kommen könnten. Wir glauben, dass auch die Frankfurter Gerbermühle zuvor im Besitz der Liegenschaften von Werner Kindermann war. Beim MultiTecPark in Mainz tun sich ähnliche Kauf- bzw. Verkaufskonstruktionen/-absichten auf. Anscheinend ist es Dr. Jonas Köller & Co. nicht gut bekommen, mit dem alten Schlitzohr Werner Kindermann “Geschäfte” zu machen.
Als Unternehmsverbund könnte man die S&K-Gruppe als schwergewichtig wahrnehmen. Wahrscheinlich können Stephan Schäfer und Dr. Jonas Köller, die beiden Macher vom Main, auch diese PR-Delle bequem aussitzen. Im Bereich des Anwerbens von Vertriebsmacht und von Vertriebsergebnissen ist S&K wirklich stark! Nicht zuletzt die Aktivitäten von S&K-Vertriebskopf Daniel Fritsch sprechen Erfolgsbände.
von Oliver Molnar-Rohrböck -
Michael Oehme, Pressesprecher der S&K-Unternehmensgruppe aus Frankfurt am Main, ist ein netter Mensch, äußerlich jedenfalls. Er möchte das stets sehr freundlich und etwas differenziert mit den zuletzt aufgekommenen Panikmeldunden rund um Dr. Jonas Köller und Co. umgegangen wird.
Michael Oehme ist sich sicher eine “gezielte Ruf- und Geschäftsschädigung” bezüglich der eingesetzten Berichterstattung ausgemacht zu haben. Und tatsächlich ist es im Markt ein offenes Geheimnis, dass zwei frühere Mitarbeiter der S&K inzwischen gegangen wurden und nun unter eigener Flagge auch beim Lebensversicherungsankauf mitfischen wollen. Petro Demos und Diana Seitz. Ehemalige Mitstreiter der S&K Geschäftsleute. Diese Beiden stehen nun in Verdacht Internas auszuplaudern und Köller und Schäfer zu verraten.
Aber beschauen wir uns einmal die Details. Wie verhielt es sich zum Beispiel bei einer Geschäftsimmobilie in Karlsruhe, die auf den ersten (und auch auf den zweiten) Blick einen sehr interessanten Eindruck machte und zwangsweise zu sehr günstigen Konditionen angeboten wurde? Dieses Objekt war bereits in der Zwangsversteigerung, als es S&K kaufte (S&K kauft in 90% der Fälle aus Insolvenzen oder Verwertungen).
Der erste Kaufvertrag über 14 Mio. Euro scheiterte. Die Bank, welche die Versteigerung betrieb, wollte die Gewerbeimmobilie für den Betrag nicht freigeben (die Schulden des Eigentümers waren viel höher und sind es vermutlich noch!). Diese Aussagen sind nach unserer Recherche richtig.
S&K blieb nichts anders übrig als nachzubessern, also wurde ein Kaufvertrag über 14,8 Mio. Euro geschlossen (immer noch ein guter Preis, der Gutachter kam auf 26 Mio. Euro, natürlich auf Basis der Vollvermietung, aber genau die strebt S&K ja bei Objekten dieser Art immer an). Auch das stimmt, nur stellen jetzt einige Marktteilnehmer die Expertisen der Gutachter infrage.
Demach stellte sich heraus, dass das Objekt viele Probleme hatte, die beim Verkauf verschwiegen wurden (der Hauptmieter Allianz kündigte, ein weiterer Mieter meldete Insolvenz an, es gab und gibt einen Rechtsstreit mit der Stadt wegen der Stellplätze und es stellte sich heraus, dass hinter dem Mieter „Hot Rock GmbH“, der laut Mietaufstellung pünktlich die Miete zahlt, der Verkäufer selbst stünde). Insbesondere der letzte Verweis erwies sich als stimmend. Darüber, ob man diese Tatsache zuvor nicht gewußt habe, darf spekuliert werden. S&K trat vom Kaufvertrag zurück und machte Schadenersatzansprüche geltend (bis zum heutigen Tag laufen Prozesse in dieser Sache). Auch das ist faktisch wahr. Da der endgültige Kaufvertrag mit der S&K nicht abgewickelt wurde, kam das Objekt natürlich wieder in die Versteigerung!
Da die Immobilie aber neben dem Zwangsversteigerungsverfahren auch in der Zwangsverwaltung ist, waren und sind die verschwiegenen Mängel bekannt. Daher kam der Gutachter des Versteigerungsgerichts auf 16 Mio. Euro (S&K hätte also selbst unter Berücksichtigung dieses Wertes mit 14,8 Mio. Euro noch günstig eingekauft). Auch das stimmt, wenngleich die Betonung auf “hätte” liegt.
Aufgrund der 1A Lage in Karlsruhe hätte das Objekt in der Zwangsversteigerung sicher einen Wert deutlich über Gutachtenwert erzielt, erklärt Michael Oehme. Doch es kam nicht zur Versteigerung am 19.04. – scheinbar hat der Eigentümer einen anderen Käufer gefunden, was bei einer solchen „Perle“ (O-Ton von Michael Oehme) dieser Art nicht verwundere.
Dass Wichtigste: Dieses Objekt kam nie im S&K Referenzkatalog vor und ist bei der TÜV Bescheinigung des Bestands auch nicht berücksichtigt!
Die Prüfer des TÜVs haben sich nachweisen lassen, dass S&K im Grundbuch eingetragene Eigentümer sind (was beim Objekt in Karlsruhe nie der Fall war). Außerdem habe der TÜV nicht die Verkehrswerte, sondern die Einkaufspreise als Grundlage genommen. Zum Stichtag 01.07.2011 lag der Bestand bei 101 Mio. Euro (auf Basis Einkaufspreise – Gutachtenwerte deutlich höher!) – ohne das Objekt in Karlsruhe. Und auch das stimmt!
Gemäß den Angaben des S&K-Pressesprechers kommt hinzu, dass “wir vom Immobilienbestand der S&K vom 1. Juli 2011 sprechen. Zum heutigen Tag ist der bei knapp 180 Mio. Euro, eine neue TÜV Bescheinigung ist in Arbeit.”
Michael Oehme erklärt dazu weiter: “Schaut man sich die „Hochrechnung“ des Kommentators an, dann kommt man schnell zu dem Ergebnis, dass alleine der derzeitige Immobilienbesitz nicht ausschließlich durch Fondsgelder erworben werden konnte. Nochmals: wir sprechen dabei von Einkaufspreisen, nicht Gutachterwerten und nicht möglicherweise erzielbaren Verkaufspreisen! Vielmehr sieht man, dass die die S&K-Gründer einen nicht unerheblichen Teil eigenes Geld beigesteuert haben, um dieses für die Anleger erfreuliche Ergebnis zu erzielen. Und dabei sprechen wir nur vom Bestand. Über die Immobilien, die inzwischen durchgehandelt wurden, sprechen wir hierbei nicht. Wenn Sie sich dazu den Referenzkatalog von der S&K-Internetseite ziehen, werden Sie feststellen, von welchen Werten wir wirklich sprechen.”
Die S&K-Unternehmesgruppe geht davon aus, dass es dem Verfasser der falschen Behauptungen wirklich um die Sache geht. Was sich jedoch an diesem Beispiel zeigt, sei die Komplexität des Geschäftes, in dem sich S&K mit Bravour bewege. Vor arglistiger Täuschung, zumal es sich dem bei dem Verkäufer um eine nicht unbekannte „Persönlichkeit“ handelt, ist man nun nicht gefeit. Der zu erwartende Schadenersatz aus der Klage flösse dabei dem Gesamtergebnis der Gruppe zu – aufgrund der besonderen Gestaltung der Fonds also auch den Anlegern. Ein Schaden sei somit nicht entstanden – ganz im Gegenteil.
Dem aufmerksamen Beobachter sollte nicht entgangen sein, dass viele dieser strittigen Objekte wohl aus der Verflüssigungsmasse von Unternehmer-Legende Werner Kindermann kommen könnten. Wir glauben, dass auch die Frankfurter Gerbermühle zuvor im Besitz der Liegenschaften von Werner Kindermann war. Beim MultiTecPark in Mainz tun sich ähnliche Kauf- bzw. Verkaufskonstruktionen/-absichten auf. Anscheinend ist es Dr. Jonas Köller & Co. nicht gut bekommen, mit dem alten Schlitzohr Werner Kindermann “Geschäfte” zu machen.
Als Unternehmsverbund könnte man die S&K-Gruppe als schwergewichtig wahrnehmen. Wahrscheinlich können Stephan Schäfer und Dr. Jonas Köller, die beiden Macher vom Main, auch diese PR-Delle bequem aussitzen. Im Bereich des Anwerbens von Vertriebsmacht und von Vertriebsergebnissen ist S&K wirklich stark! Nicht zuletzt die Aktivitäten von S&K-Vertriebskopf Daniel Fritsch sprechen Erfolgsbände.
Donnerstag, 10. Mai 2012
WEG VON DER POLIZEI - MIAMI Stadt der Abtaucher
Uruguay, sagt Jürgen Schneider, hätten ihm seine Fluchthelfer zuerst vorgeschlagen. Der laxen Auslieferungspraxis wegen. » Aber die Vorstellung, dort in ein Gefängnis zu geraten, war mir nicht geheuer.«
Das nächste Angebot, Miami, hat ihm besser gefallen. » Vernünftiges Klima, kultiviertes Land, nicht zu teuer, und ein bisschen Englisch konnte ich auch.«
North Miami Beach, später Nachmittag. In sechs Spuren schieben sich die Autos die Küste hinauf. Am Strand entlang steht Hochhaus neben Hochhaus und zwischendurch mal eine Baustelle. An einer hängt ein Schild mit der Aufschrift »Trump Tower Miami«. Die Gegend scheint nicht billig zu sein. Es heißt, Russen und Südamerikaner hätten sich hier eingekauft. Zusammen mit wintermüden Franzosen, Deutschen, Nordamerikanern verbringen sie ihren Urlaub auf dem Streifen, der vom Strand bis zu den Steakhäusern auf der anderen Straßenseite reicht.
Die Häuserreihe wirkt so endlos, als hätte man alle Retorten-Küstenorte Spaniens neben- und übereinander gestapelt. Man fühlt sich verloren und bekommt eine Ahnung davon, was Jürgen Schneider hergezogen hat. Der wollte verloren gehen.
Fast ein Jahr lang hielt sich der Frankfurter Bauunternehmer und Kreditbetrüger, der deutschen Banken nach seiner Pleite fünf Milliarden Mark schuldig blieb, in den Alexander Towers am South Ocean Drive, Hausnummer 3505, versteckt. Das Foyer mit seinem Kronleuchter und dem Marmorboden versucht noch, repräsentativ zu sein, die Gänge tun es schon nicht mehr. Sie sind schmal und dunkel mit unzähligen Türen rechts und links. Die Maklerin schließt eine Wohnung auf: anderthalb Zimmer, 2500 Dollar im Monat, Blick auf den Parkplatz. In so einem Apartment hat das FBI Schneiders Ehefrau vor 13 Jahren verhaftet. Schneider selbst wurde kurz zuvor gefasst, als er in Miamis Innenstadt eine deutsche Zeitung kaufen wollte. » Oh, really?«, fragt die Maklerin. Die Floskel, mit der Amerikaner bemänteln, was sie nicht wussten und auch nicht wissen wollen.
Miami hat offenbar ein kurzes Gedächtnis. Wahrscheinlich sind es einfach zu viele, die hierher kommen, weil sie anderswo auf der Welt verschwinden müssen: europäische Steuerflüchtlinge, lateinamerikanische Putschisten, venezolanische Industrielle auf der Flucht vor Hugo Chávez Auch wer nur die Medien auf den Fersen hat, fühlt sich hier sicherer als zu Hause. Christoph Daum setzte sich ins Flugzeug nach Miami, nachdem eine Haaranalyse das Gerücht um seinen Kokainkonsum erhärtet hatte. Barbara Becker saß den Paparazzi-Ansturm nach ihrer Trennung von Boris Becker auf der Insel Fisher Island vor Miami aus.
Die Mischung aus totalem Tourismus, vitaler Halbwelt und politischen Flüchtlingen mache Miami zum »idealen Versteck«, sagt die Schriftstellerin Elaine Viets, deren Florida-Krimis in den USA Bestseller sind. Diese Gesellschaft habe keine Wurzeln. Die Frage, woher einer stamme, gelte als unhöflich. » Die Menschen kommen, um sich neu zu erfinden.«
Jürgen Schneider gab sich als deutscher Rentner aus, der einen Schicksalsschlag verkraften müsse und deshalb seine Ruhe brauche. Er setzte sein Toupet ab und ließ sich einen Bart wachsen. » Genauso sehe ich noch heute aus«, sagt Schneider, mittlerweile echter Rentner in München. In dem knappen Jahr, in dem er sich in Miami versteckt hielt, habe er die meiste Zeit am Strand verbracht, erzählt er. Morgens und abends ging er spazieren, schwamm oder guckte aufs Meer hinaus. Den Pool, die Steakhäuser und das Art-déco-Viertel im Süden von Miami Beach, das die Reiseführer empfehlen, mied er. Auf den zweiten Blick hätte ihn doch jemand erkennen können. » Ich lebte zurückgezogen, aber nicht in Angst.«
Es ist ein starker Kontrast: Das große Rad, das er einst drehte, und das kleine, zudem um alle Touristenattraktionen beraubte Touristenleben auf unabsehbare Zeit. » Ich habe mich nicht gelangweilt«, sagt Schneider. » Ich hatte viel Zeit zum Nachdenken.«
Flüchtige sind keine anspruchsvollen Gäste. Warm soll es sein. Doch ansonsten sind sie zufrieden, wenn eine Stadt sich nicht um sie kümmert. Und Miami kümmert sich besonders wenig.
Im Großraum Miami leben fünf Millionen Menschen. Wegen ihres Reichtums wird die Gegend auch Goldküste genannt. Von Süden nach Norden führt die Interstate 1 hindurch, eine mit Malls und Motels gesäumte Hauptverkehrsstraße, die man langweilig nennen muss es sei denn, man kennt ihre Geschichten.
Im südlichen Vorort Kendall mit seinen vielen Golfplätzen hat sich der ehemalige Footballspieler O. J. Simpson niedergelassen, nachdem er vom Mord an seiner Frau freigesprochen worden war. Fährt man weiter stadteinwärts, wechselt die Sprache der Reklametafeln ins Spanische.
Man erreicht die vor allem von Latinos bewohnte Kernstadt, in der nach jedem Umsturz in Lateinamerika Gegner des neuen Regimes stranden.
Ihnen folgen genauso regelmäßig die Agenten dieser neuen Regimes, um zu verhindern, dass von Miami aus eine Konterrevolution angezettelt wird.
Die teuren Apartmenthäuser des Jockey Clubs schotten sich stadtauswärts mit einem massiven Messingtor gegen die Interstate 1 ab.
Der Gangsterboss Meyer Lansky soll hier seine letzten Jahre verbracht haben. Noch ein paar Meilen weiter nördlich, in den billigen ebenerdigen Motels von Hollywood Beach, bereiteten die Terroristen Mohammed Atta und Marwan al-Shehhi die Anschläge des 11. September vor. Atta hat sogar bei Kinkos, gleich um die Ecke, sein Ticket für den Flug gebucht, den er ins Wold Trade Center lenkte.
Die Goldküste endet in Palm Beach. Hier ist sie am teuersten. Die Fords und die Kennedys ließen hier Winterhäuser bauen. Gary McDaniel steht vor seinem grauen Buick, den er am Strand geparkt hat, und sucht in seinen Taschen nach Münzen für die Parkuhr. McDaniel ist von Beruf Privatdetektiv. Er trägt ein Hawaii-Hemd wie der Fernsehdetektiv Magnum, wirkt aber ansonsten mit seiner Brille und den grauen, kurzen Haaren sehr seriös.
Er hatte in seinen 31 Berufsjahren oft mit Deutschen zu tun: Seien es Kollegen, wie ein paar ehemalige Stasi-Offiziere, oder Klienten, wie ein Münchner Kreditbetrüger. Einmal engagierte ihn eine jüdische Organisation, deren Namen er nicht nennen will, um einen deutschen Kriegsverbrecher ausfindig zu machen. Er spürte den Mann schließlich im Nachbarort Boca Raton auf, wo er ein Bauunternehmen besaß. » Er war dann weg. Das Geschäft wurde verkauft«, sagt Gary McDaniel. » Ich habe nicht gefragt, was sie mit ihm gemacht haben.«
Gerade Deutsche setzten sich gern nach Südflorida ab, sagt McDaniel, weil die Community groß, aber locker sei. » Nicht so eng wie bei den Finnen oder Schweden, die sich gegenseitig kontrollieren.« Das Bundeskriminalamt hatte sogar mal einen eigenen V-Mann, um flüchtige Straftäter aufzugreifen. Er hieß Helmut Gröbe und hatte einen Biergarten an der Collins Avenue.
Gröbe wurde zu McDaniels spannendstem Fall. » Er hat der Polizei Bescheid gegeben, dann seinen Opfern Drogen untergeschoben und die Belohnung kassiert.« Zehn Jahre lang ermittelte McDaniel und fand heraus, dass Gröbe mit seinen fragwürdigen Methoden nicht nur für das BKA, sondern auch die US-Drogenpolizei arbeitete. In Deutschland befasste sich Ende der neunziger Jahre sogar mal ein Bundestagsausschuss mit dem Fall Gröbe - in den USA wird gerade gegen seinen Führungsoffizier bei der Drogenpolizei ermittelt. Gröbe selbst aber lebt noch immer unbehelligt in Miami Beach.
Gröbe, der in deutschem Auftrag Licht in die Halbwelt von Miami bringen sollte, profitiert davon, dass der Polizei in Miami Ausländer »ein bisschen wurscht« seien, wie sein ehemaliger Münchner Anwalt Roland Hasl sagt. Auch die Medien zeigen kein besonderes Interesse an ausländischen Skandalen. Der Fall Daum war dem Miami Herald nur eine ironische Meldung wert: »Der designierte deutsche Nationaltrainer ist in den Sunshine State geflohen, wohin auch sonst.«
Die eigenen Landsleute allerdings sind nicht so leicht abzuschütteln.
Hinter Daum und auch hinter Barbara Becker reisten Dutzende deutsche Reporter her. Daum floh vor ihnen quer durch Florida, er wechselte in der ersten Woche gleich fünfmal den Ort. Barbara Becker dagegen verkroch sich tief in ihrem Bau auf der Privatinsel Fisher Island, um die sich das Meer legt wie ein Burggraben.
Auf die Insel kommt man nur mit der Fähre. Die Anlegestelle liegt im Süden von Miami Beach. Ein muskulöser Riese geht mit einem Handcomputer von Wagen zu Wagen. Nur wer auf seiner Liste steht, darf an Bord. Zehn Minuten geht es durch den Hafen von Miami, dann ist man da. Vier- bis sechsstöckige Apartmenthäuser säumen das Ufer, alle im selben mediterranen Stil mit Rundbögen und schmiedeeisernen Balkongittern. Die Bewohner, 1100 sind es, fast ausschließlich Millionäre, fahren mit Golfkarts umher. Der Sand am Strand stammt von den Bahamas, der Manager des einzigen Hotels aus Osterode im Harz. Er heißt Heiko Dobrikow, lebt aber schon so lange in den USA, dass er jeden Satz mit »Wie sagt man?« beginnt.
Dobrikow erzählt von Stars, die »ganz sie selbst sein« können, und von Party People, die sich unablässig gegenseitig einladen. Niemals, sagt er, habe es ein Paparazzo nach Fisher Island geschafft. Trotzdem war Barbara Becker in den Wochen nach ihrer Trennung auf unzähligen Filmen. Doch die stammten von Überwachungskameras. Fisher Island ist eine Hochsicherheitsinsel mit einem Sicherheitsdienst von 60 Mitarbeitern und einem Infrarotsystem, das Fremde aufspürt. » Bill Clinton meinte mal, Fisher Island sei besser bewacht als Fort Knox«, sagt Dobrikow, merklich stolz.
Auf der Nachbarinsel Star Island sind Fotografen dagegen willkommen.
Es gibt nämlich auch Menschen, die in die Öffentlichkeit flüchten. Zum Beispiel Thomas Kramer, ehemals deutscher Pleitier, der die Insel in den neunziger Jahren in Luxusgrundstücke aufteilte und heute selbst darauf wohnt. Kramer lässt auf seinen Partys sogar Bilder machen und verkauft sie für vier Dollar das Stück im Internet.
Kramer trägt ein Poloshirt in Türkis und Socken in Orange, als er die Besucherin in seiner Villa empfängt. An der Wand seines Wohnzimmers hängt ein ausgestopfter Giraffenhals, Tischdekoration sind zwei tönerne Ferkel, die auf dem Rücken liegen und die Beine spreizen. Vor etwa zwanzig Jahren ist er in die USA gekommen, pleite, wie gesagt, jedoch mit einem Schwiegervater, der Geld zu viel hatte. Der Gelddrucker Siegfried Otto, Stiefvater von Kramers damaliger Frau, vertraute ihm 179 Millionen Mark an. Die stammten laut Park Avenue von Schweizer Konten, von denen die deutschen Steuerbehörden nichts gewusst hätten. Kramer habe sich angeboten, sie anzulegen.
Es klingt nach einer Mischung aus Schwarzgeld und großem Ego, aus der in Miami Karrieren gemacht sind. In den nächsten Jahren kaufte Kramer ganze Straßenzüge südlich des Art-déco-Viertels in Miami Beach auf, damals eine schlechte Ecke. In Miami nannten sie ihn »Prince of Cash«, weil er selbst Millionenbeträge in bar gezahlt haben soll. Kramer will nicht sagen, ob es Ottos Geld war. Lieber lädt er ein zur Besichtigungstour. Er fährt über die Brücke, die Star Island mit Miami Beach verbindet und kaum breiter als sein Range Rover ist. Beim Jachthafen biegt er rechts ab. Hier beginnt »TK-Land«, Thomas-Kramer-Land, wie er es nennt: ein halbes Dutzend Hochhäuser, die entlang des Meeres emporragen. » Ich habe meinen ersten Turm mitten in den Slum gesetzt«, sagt er, »und jetzt ist es die teuerste Gegend.«
Kramer parkt vor einem Restaurant, begrüßt zwei Gäste mit »I love you, baby!« und bestellt sich eine Flasche Rosé. » Bei uns wird nicht gelitten, bei uns wird gefeiert«, sagt er und fängt schallend an zu lachen.
Ein tropisch-warmer Abend in Miami South Beach beginnt. Die Bürgersteige füllen sich mit Menschen. Man weiß nie, wer sie wirklich sind. Das macht den Reiz der Stadt aus. Der Mann mit der Ray-Ban-Brille zum Beispiel, der sich an der Ampel eine Zigarette anzündet es könnte ein lateinamerikanischer Guerillero sein, ein französischer Betrüger oder ein brasilianischer Telenovela-Star, der sich gerade scheiden lässt. Oder ein Deutscher auf der Flucht.
Quelle: http://www.zeit.de/2008/11/Stadt_der_Abtaucher
Das nächste Angebot, Miami, hat ihm besser gefallen. » Vernünftiges Klima, kultiviertes Land, nicht zu teuer, und ein bisschen Englisch konnte ich auch.«
North Miami Beach, später Nachmittag. In sechs Spuren schieben sich die Autos die Küste hinauf. Am Strand entlang steht Hochhaus neben Hochhaus und zwischendurch mal eine Baustelle. An einer hängt ein Schild mit der Aufschrift »Trump Tower Miami«. Die Gegend scheint nicht billig zu sein. Es heißt, Russen und Südamerikaner hätten sich hier eingekauft. Zusammen mit wintermüden Franzosen, Deutschen, Nordamerikanern verbringen sie ihren Urlaub auf dem Streifen, der vom Strand bis zu den Steakhäusern auf der anderen Straßenseite reicht.
Die Häuserreihe wirkt so endlos, als hätte man alle Retorten-Küstenorte Spaniens neben- und übereinander gestapelt. Man fühlt sich verloren und bekommt eine Ahnung davon, was Jürgen Schneider hergezogen hat. Der wollte verloren gehen.
Fast ein Jahr lang hielt sich der Frankfurter Bauunternehmer und Kreditbetrüger, der deutschen Banken nach seiner Pleite fünf Milliarden Mark schuldig blieb, in den Alexander Towers am South Ocean Drive, Hausnummer 3505, versteckt. Das Foyer mit seinem Kronleuchter und dem Marmorboden versucht noch, repräsentativ zu sein, die Gänge tun es schon nicht mehr. Sie sind schmal und dunkel mit unzähligen Türen rechts und links. Die Maklerin schließt eine Wohnung auf: anderthalb Zimmer, 2500 Dollar im Monat, Blick auf den Parkplatz. In so einem Apartment hat das FBI Schneiders Ehefrau vor 13 Jahren verhaftet. Schneider selbst wurde kurz zuvor gefasst, als er in Miamis Innenstadt eine deutsche Zeitung kaufen wollte. » Oh, really?«, fragt die Maklerin. Die Floskel, mit der Amerikaner bemänteln, was sie nicht wussten und auch nicht wissen wollen.
Miami hat offenbar ein kurzes Gedächtnis. Wahrscheinlich sind es einfach zu viele, die hierher kommen, weil sie anderswo auf der Welt verschwinden müssen: europäische Steuerflüchtlinge, lateinamerikanische Putschisten, venezolanische Industrielle auf der Flucht vor Hugo Chávez Auch wer nur die Medien auf den Fersen hat, fühlt sich hier sicherer als zu Hause. Christoph Daum setzte sich ins Flugzeug nach Miami, nachdem eine Haaranalyse das Gerücht um seinen Kokainkonsum erhärtet hatte. Barbara Becker saß den Paparazzi-Ansturm nach ihrer Trennung von Boris Becker auf der Insel Fisher Island vor Miami aus.
Die Mischung aus totalem Tourismus, vitaler Halbwelt und politischen Flüchtlingen mache Miami zum »idealen Versteck«, sagt die Schriftstellerin Elaine Viets, deren Florida-Krimis in den USA Bestseller sind. Diese Gesellschaft habe keine Wurzeln. Die Frage, woher einer stamme, gelte als unhöflich. » Die Menschen kommen, um sich neu zu erfinden.«
Jürgen Schneider gab sich als deutscher Rentner aus, der einen Schicksalsschlag verkraften müsse und deshalb seine Ruhe brauche. Er setzte sein Toupet ab und ließ sich einen Bart wachsen. » Genauso sehe ich noch heute aus«, sagt Schneider, mittlerweile echter Rentner in München. In dem knappen Jahr, in dem er sich in Miami versteckt hielt, habe er die meiste Zeit am Strand verbracht, erzählt er. Morgens und abends ging er spazieren, schwamm oder guckte aufs Meer hinaus. Den Pool, die Steakhäuser und das Art-déco-Viertel im Süden von Miami Beach, das die Reiseführer empfehlen, mied er. Auf den zweiten Blick hätte ihn doch jemand erkennen können. » Ich lebte zurückgezogen, aber nicht in Angst.«
Es ist ein starker Kontrast: Das große Rad, das er einst drehte, und das kleine, zudem um alle Touristenattraktionen beraubte Touristenleben auf unabsehbare Zeit. » Ich habe mich nicht gelangweilt«, sagt Schneider. » Ich hatte viel Zeit zum Nachdenken.«
Flüchtige sind keine anspruchsvollen Gäste. Warm soll es sein. Doch ansonsten sind sie zufrieden, wenn eine Stadt sich nicht um sie kümmert. Und Miami kümmert sich besonders wenig.
Im Großraum Miami leben fünf Millionen Menschen. Wegen ihres Reichtums wird die Gegend auch Goldküste genannt. Von Süden nach Norden führt die Interstate 1 hindurch, eine mit Malls und Motels gesäumte Hauptverkehrsstraße, die man langweilig nennen muss es sei denn, man kennt ihre Geschichten.
Im südlichen Vorort Kendall mit seinen vielen Golfplätzen hat sich der ehemalige Footballspieler O. J. Simpson niedergelassen, nachdem er vom Mord an seiner Frau freigesprochen worden war. Fährt man weiter stadteinwärts, wechselt die Sprache der Reklametafeln ins Spanische.
Man erreicht die vor allem von Latinos bewohnte Kernstadt, in der nach jedem Umsturz in Lateinamerika Gegner des neuen Regimes stranden.
Ihnen folgen genauso regelmäßig die Agenten dieser neuen Regimes, um zu verhindern, dass von Miami aus eine Konterrevolution angezettelt wird.
Die teuren Apartmenthäuser des Jockey Clubs schotten sich stadtauswärts mit einem massiven Messingtor gegen die Interstate 1 ab.
Der Gangsterboss Meyer Lansky soll hier seine letzten Jahre verbracht haben. Noch ein paar Meilen weiter nördlich, in den billigen ebenerdigen Motels von Hollywood Beach, bereiteten die Terroristen Mohammed Atta und Marwan al-Shehhi die Anschläge des 11. September vor. Atta hat sogar bei Kinkos, gleich um die Ecke, sein Ticket für den Flug gebucht, den er ins Wold Trade Center lenkte.
Die Goldküste endet in Palm Beach. Hier ist sie am teuersten. Die Fords und die Kennedys ließen hier Winterhäuser bauen. Gary McDaniel steht vor seinem grauen Buick, den er am Strand geparkt hat, und sucht in seinen Taschen nach Münzen für die Parkuhr. McDaniel ist von Beruf Privatdetektiv. Er trägt ein Hawaii-Hemd wie der Fernsehdetektiv Magnum, wirkt aber ansonsten mit seiner Brille und den grauen, kurzen Haaren sehr seriös.
Er hatte in seinen 31 Berufsjahren oft mit Deutschen zu tun: Seien es Kollegen, wie ein paar ehemalige Stasi-Offiziere, oder Klienten, wie ein Münchner Kreditbetrüger. Einmal engagierte ihn eine jüdische Organisation, deren Namen er nicht nennen will, um einen deutschen Kriegsverbrecher ausfindig zu machen. Er spürte den Mann schließlich im Nachbarort Boca Raton auf, wo er ein Bauunternehmen besaß. » Er war dann weg. Das Geschäft wurde verkauft«, sagt Gary McDaniel. » Ich habe nicht gefragt, was sie mit ihm gemacht haben.«
Gerade Deutsche setzten sich gern nach Südflorida ab, sagt McDaniel, weil die Community groß, aber locker sei. » Nicht so eng wie bei den Finnen oder Schweden, die sich gegenseitig kontrollieren.« Das Bundeskriminalamt hatte sogar mal einen eigenen V-Mann, um flüchtige Straftäter aufzugreifen. Er hieß Helmut Gröbe und hatte einen Biergarten an der Collins Avenue.
Gröbe wurde zu McDaniels spannendstem Fall. » Er hat der Polizei Bescheid gegeben, dann seinen Opfern Drogen untergeschoben und die Belohnung kassiert.« Zehn Jahre lang ermittelte McDaniel und fand heraus, dass Gröbe mit seinen fragwürdigen Methoden nicht nur für das BKA, sondern auch die US-Drogenpolizei arbeitete. In Deutschland befasste sich Ende der neunziger Jahre sogar mal ein Bundestagsausschuss mit dem Fall Gröbe - in den USA wird gerade gegen seinen Führungsoffizier bei der Drogenpolizei ermittelt. Gröbe selbst aber lebt noch immer unbehelligt in Miami Beach.
Gröbe, der in deutschem Auftrag Licht in die Halbwelt von Miami bringen sollte, profitiert davon, dass der Polizei in Miami Ausländer »ein bisschen wurscht« seien, wie sein ehemaliger Münchner Anwalt Roland Hasl sagt. Auch die Medien zeigen kein besonderes Interesse an ausländischen Skandalen. Der Fall Daum war dem Miami Herald nur eine ironische Meldung wert: »Der designierte deutsche Nationaltrainer ist in den Sunshine State geflohen, wohin auch sonst.«
Die eigenen Landsleute allerdings sind nicht so leicht abzuschütteln.
Hinter Daum und auch hinter Barbara Becker reisten Dutzende deutsche Reporter her. Daum floh vor ihnen quer durch Florida, er wechselte in der ersten Woche gleich fünfmal den Ort. Barbara Becker dagegen verkroch sich tief in ihrem Bau auf der Privatinsel Fisher Island, um die sich das Meer legt wie ein Burggraben.
Auf die Insel kommt man nur mit der Fähre. Die Anlegestelle liegt im Süden von Miami Beach. Ein muskulöser Riese geht mit einem Handcomputer von Wagen zu Wagen. Nur wer auf seiner Liste steht, darf an Bord. Zehn Minuten geht es durch den Hafen von Miami, dann ist man da. Vier- bis sechsstöckige Apartmenthäuser säumen das Ufer, alle im selben mediterranen Stil mit Rundbögen und schmiedeeisernen Balkongittern. Die Bewohner, 1100 sind es, fast ausschließlich Millionäre, fahren mit Golfkarts umher. Der Sand am Strand stammt von den Bahamas, der Manager des einzigen Hotels aus Osterode im Harz. Er heißt Heiko Dobrikow, lebt aber schon so lange in den USA, dass er jeden Satz mit »Wie sagt man?« beginnt.
Dobrikow erzählt von Stars, die »ganz sie selbst sein« können, und von Party People, die sich unablässig gegenseitig einladen. Niemals, sagt er, habe es ein Paparazzo nach Fisher Island geschafft. Trotzdem war Barbara Becker in den Wochen nach ihrer Trennung auf unzähligen Filmen. Doch die stammten von Überwachungskameras. Fisher Island ist eine Hochsicherheitsinsel mit einem Sicherheitsdienst von 60 Mitarbeitern und einem Infrarotsystem, das Fremde aufspürt. » Bill Clinton meinte mal, Fisher Island sei besser bewacht als Fort Knox«, sagt Dobrikow, merklich stolz.
Auf der Nachbarinsel Star Island sind Fotografen dagegen willkommen.
Es gibt nämlich auch Menschen, die in die Öffentlichkeit flüchten. Zum Beispiel Thomas Kramer, ehemals deutscher Pleitier, der die Insel in den neunziger Jahren in Luxusgrundstücke aufteilte und heute selbst darauf wohnt. Kramer lässt auf seinen Partys sogar Bilder machen und verkauft sie für vier Dollar das Stück im Internet.
Kramer trägt ein Poloshirt in Türkis und Socken in Orange, als er die Besucherin in seiner Villa empfängt. An der Wand seines Wohnzimmers hängt ein ausgestopfter Giraffenhals, Tischdekoration sind zwei tönerne Ferkel, die auf dem Rücken liegen und die Beine spreizen. Vor etwa zwanzig Jahren ist er in die USA gekommen, pleite, wie gesagt, jedoch mit einem Schwiegervater, der Geld zu viel hatte. Der Gelddrucker Siegfried Otto, Stiefvater von Kramers damaliger Frau, vertraute ihm 179 Millionen Mark an. Die stammten laut Park Avenue von Schweizer Konten, von denen die deutschen Steuerbehörden nichts gewusst hätten. Kramer habe sich angeboten, sie anzulegen.
Es klingt nach einer Mischung aus Schwarzgeld und großem Ego, aus der in Miami Karrieren gemacht sind. In den nächsten Jahren kaufte Kramer ganze Straßenzüge südlich des Art-déco-Viertels in Miami Beach auf, damals eine schlechte Ecke. In Miami nannten sie ihn »Prince of Cash«, weil er selbst Millionenbeträge in bar gezahlt haben soll. Kramer will nicht sagen, ob es Ottos Geld war. Lieber lädt er ein zur Besichtigungstour. Er fährt über die Brücke, die Star Island mit Miami Beach verbindet und kaum breiter als sein Range Rover ist. Beim Jachthafen biegt er rechts ab. Hier beginnt »TK-Land«, Thomas-Kramer-Land, wie er es nennt: ein halbes Dutzend Hochhäuser, die entlang des Meeres emporragen. » Ich habe meinen ersten Turm mitten in den Slum gesetzt«, sagt er, »und jetzt ist es die teuerste Gegend.«
Kramer parkt vor einem Restaurant, begrüßt zwei Gäste mit »I love you, baby!« und bestellt sich eine Flasche Rosé. » Bei uns wird nicht gelitten, bei uns wird gefeiert«, sagt er und fängt schallend an zu lachen.
Ein tropisch-warmer Abend in Miami South Beach beginnt. Die Bürgersteige füllen sich mit Menschen. Man weiß nie, wer sie wirklich sind. Das macht den Reiz der Stadt aus. Der Mann mit der Ray-Ban-Brille zum Beispiel, der sich an der Ampel eine Zigarette anzündet es könnte ein lateinamerikanischer Guerillero sein, ein französischer Betrüger oder ein brasilianischer Telenovela-Star, der sich gerade scheiden lässt. Oder ein Deutscher auf der Flucht.
Quelle: http://www.zeit.de/2008/11/Stadt_der_Abtaucher
Dienstag, 8. Mai 2012
Daniel Fritsch & Michael Hollenbach SAM Management AG
Daniel Fritsch und sein Geschäftspartner Michael Hollenbach lieben den großen Auftritt und schnelle Autos. Mit Ihrem Firmengeflecht bestehend z.B. Aus der SAM Management AG, Bestlife Select, Leo One und vielen anderen sammelten die Beiden Gelder ein.
Doch damit dürfte erst einmal Schluss sein. Vermutlich viel zu spät griffen nun die Behörden durch:
Die SAM Management AG wußte jedoch bereits seit dem 16. März von diesen Vorgängen. Also wirklich überraschend kam es dann doch nicht.
Doch womit köderten die Beiden die Anleger von der sicheren Lebensversicherung weg zu Ihrem Konstrukt?
Mit solchen Versprechungen:
Die SAM Management Group AG von der die Bestlifeselect AG jetzt Leo One AG ein Teil ist investiert über die Leo One AG angeblich in Geothermie.
Hier liegt ein dicker Hund begraben und der hört auf den Namen Florian Fritsch, Geschäftsführer der FG Geothermie GmbH.
Floran Fritsch der gerne so tut als sei er der “naturbewußte Biomensch” der in Loden und Schlapphut auftritt ist nichts anderes als ein Stuckie. Er ist uns allen noch von der „Fritsch Holding“ die mit dem schönen selbsterfundenen Edelleute-Wappen bekannt. Laut Aussagen aus der Branche sind Florian Fritsch und Michael Hollenbach seit ihren gemeinsamen Zeiten bei der Regensburger SÜDWESTFINANZ also einem der bekanntesten GELDVERNICHTER enge Freunde. Aber sind sie auch Freunde ihrer Anleger???
FLORIAN FRITSCH liebt es mit seinem Porsche GT Neupreis so 200.000 Euro aufzutreten. Leider hat er laut ebundesanzeiger Schulden von ca. 740.000 Euro.
Siehe dazu Auszüge vom ebundesanzeiger!
Der Laden bei dem FLORIAN FRITSCH per 31.12.2010 die 740.000 Euro schuldet heißt heute Fritsch Hageleit Management GmbH und bis 2009 Fritsch Verwaltungs GmbH. Nun mag der Herr FLORIAN Fritsch sagen das ist doch alles so in Ordnung nur darf man dann doch fragen WARUM ist das so??? 740.000 Euro Schulden das ist doch nicht ganz wenig. Die Gesellschaft hat per 31.12.2010 auch einen nicht durch EK Fehlbetrag von rund 80.000 Euro. Irgendwovon muß so ein Porsche GT ja bezahlt werden denn man will ja so sein wie reiche Leute auch wenn man bloß Struckie ist.
Dem Rennsport sind Herr Fritsch und Herr Hageleit sehr zugetan. Selbst auf dem XING Profil wird im Rennfahrer Outfitt gepost.
Quelle: http://www.xing.com/profile/Wolfgang_Hageleit
Doch es wurde auch professioneller Rennsport betrieben, hier ein Artikel aus der Automobilsport:
„Wir werden durch unser Sponsoring den ersten Rennwagen auf die Piste schicken, der CO2-neutral unterwegs ist. Konkret heißt das: Für jedes einzelne Rennen werden, in Zusammenarbeit mit einer Umweltorganisation, sogar doppelt soviele Bäume gepflanzt, wie nötig sind, um den berechneten CO2-Auststoß auszugleichen.“
Das Kremer Racing Team ist der perfekte Partner für die LEO ONE. Der Pilot Freddy Kremer ist seit über 10 Jahren erfolgreich im Ferrari-Rennsport unterwegs . Der Ferrari-Challenge Europameister von 2005 misst sich in der ADAC GT Masters Serie, dem deutschen Pendant der GT Open, mit bekannten Namen wie Heinz-Harald Frentzen oder den Stuck-Brüdern. 2010 erreichte er jeweils einen dritten Platz bei den International GT Open in Monza und am Nürburgring bei der Amateur-Wertung des ADAC GT Masters.
Seit 1994 ist Freddy Kremer auch als Geschäftsführer der Multiconsult GmbH erfolgreich, einer renommierten Unternehmensberatung in München: „Erfolg und Misserfolg liegen im Rennsport und im Geschäftsleben eng beieinander. Wie beim Rennauto so sollten Geschäftsführer und Manager auch die „Telemetrie-Daten“ ihres Unternehmens immer im Auge behalten.“
„Die Zusammenarbeit mit dem Kremer-Team ist für uns die richtige Kombination aus professionellen Motorsport und professionellem Business“, so Michael Hollenbach von der LEO ONE. „Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und gemeinsame Erfolge.“
Die LEO ONE hat ihren Unternehmenssitz in München. Die Investmentgruppe investiert gezielt in Beteiligungen an Unternehmen aus den Bereichen Erneuerbare Energien und Grüne Technologien. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 18 Mitarbeiter und arbeitet mit rund 1.500 unabhängigen Vertriebspartnern zusammen.
Doch damit dürfte erst einmal Schluss sein. Vermutlich viel zu spät griffen nun die Behörden durch:
SAM Management Group AG, in Hergiswil NW, CH-100.3.789.828-6, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 17 vom 25.01.2012, S. Publ. 6519614). Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht hat mit superprovisorischer Verfügung vom 01. März 2012 Dr. Daniel Hunkeler, von Wikon und Malters, in Zürich und Salvatore Petralia, von Baden AG, in Baden AG, beide BAUR HÜRLIMANN AG (CH-020.2.006.384-9), in Zürich, als Untersuchungsbeauftragte eingesetzt. Die Untersuchungsbeauftragten werden ermächtigt, allein für die Gesellschaft zu handeln. Den bisherigen Organen wird untersagt, ohne Zustimmung der Untersuchungsbeauftragten weitere Rechtshandlungen vorzunehmen.Dies wurde natürlich sofort von Michael Hollenbach und Daniel Fritsch zur Ausrede genutzt warum keine Auszahlungen mehr möglich sind. Die Anlegen wurden per Anschreiben informiert:
auf Grund der Erfahrungen mit unserem Hause in den letzten Jahren waren und sind Sie es gewohnt Ihre Zahlungen immer pünktlich zum Anfang eines Monats auf Ihrem Konto zu wissen. Dies wäre auch wieder pünktlich im April der Fall gewesen und war unserseits zur Zahlung freigegeben.
Da unser Unternehmen derzeit einer Prüfung der Schweizer Finanzaufsichtsbehörde unterzogen ist, wurden uns jedoch zum momentanen Zeitpunkt und der Klärung dieser vorsorglichen Maßnahmen jegliche Auszahlungen von unseren Konten untersagt. Dies hat zur Folge, dass die dafür vorgesehenen Gelder nicht freigegeben wurden.
Wir arbeiten nun daran, eine schnellstmögliche Lösung herbeizuführen.
Ein Lösungsansatz hierfür wäre evtl. eine deutsche Investmentgesellschaft welche in Vertretung diese Aufgabe für die SAM AG übernehmen könnte.
Da uns diese momentane Situation völlig unerwartet getroffen hat und wir nun dieser neuen Ausgangslage gegenüberstehen, benötigen wir für diesen Schritt Zeit
Die SAM Management AG wußte jedoch bereits seit dem 16. März von diesen Vorgängen. Also wirklich überraschend kam es dann doch nicht.
Doch womit köderten die Beiden die Anleger von der sicheren Lebensversicherung weg zu Ihrem Konstrukt?
Mit solchen Versprechungen:
Bei „Cashselect A“ gibt es nach 6 Jahren insgesamt 200 % Prozent ab einem Rückkaufswert von 20.000 Euro. In einer Summe am Ende der 6 Jahre.Doch was wurde mit dem Geld gemacht?
Bei „Cashselect C“ bekommt man in 10 jahren isngesamt 200 % und zwar monatlich 240 Euro bei 20.ooo Euro Rückkaufswert und pro Monat 240 Euro.
Die SAM Management Group AG von der die Bestlifeselect AG jetzt Leo One AG ein Teil ist investiert über die Leo One AG angeblich in Geothermie.
Hier liegt ein dicker Hund begraben und der hört auf den Namen Florian Fritsch, Geschäftsführer der FG Geothermie GmbH.
Floran Fritsch der gerne so tut als sei er der “naturbewußte Biomensch” der in Loden und Schlapphut auftritt ist nichts anderes als ein Stuckie. Er ist uns allen noch von der „Fritsch Holding“ die mit dem schönen selbsterfundenen Edelleute-Wappen bekannt. Laut Aussagen aus der Branche sind Florian Fritsch und Michael Hollenbach seit ihren gemeinsamen Zeiten bei der Regensburger SÜDWESTFINANZ also einem der bekanntesten GELDVERNICHTER enge Freunde. Aber sind sie auch Freunde ihrer Anleger???
FLORIAN FRITSCH liebt es mit seinem Porsche GT Neupreis so 200.000 Euro aufzutreten. Leider hat er laut ebundesanzeiger Schulden von ca. 740.000 Euro.
Siehe dazu Auszüge vom ebundesanzeiger!
Der Laden bei dem FLORIAN FRITSCH per 31.12.2010 die 740.000 Euro schuldet heißt heute Fritsch Hageleit Management GmbH und bis 2009 Fritsch Verwaltungs GmbH. Nun mag der Herr FLORIAN Fritsch sagen das ist doch alles so in Ordnung nur darf man dann doch fragen WARUM ist das so??? 740.000 Euro Schulden das ist doch nicht ganz wenig. Die Gesellschaft hat per 31.12.2010 auch einen nicht durch EK Fehlbetrag von rund 80.000 Euro. Irgendwovon muß so ein Porsche GT ja bezahlt werden denn man will ja so sein wie reiche Leute auch wenn man bloß Struckie ist.
Dem Rennsport sind Herr Fritsch und Herr Hageleit sehr zugetan. Selbst auf dem XING Profil wird im Rennfahrer Outfitt gepost.
Quelle: http://www.xing.com/profile/Wolfgang_Hageleit
Doch es wurde auch professioneller Rennsport betrieben, hier ein Artikel aus der Automobilsport:
Münchner Emissionshaus gibt richtig GasInvestitionen ausschließlich in Beteiligungen grüner Technologien und das aus Überzeugung, das ist der Antrieb des Managements der LEO ONE. Grüne Technologien und Rennsport –widerspricht sich das nicht? „Nein“, sagt Michael Hollenbach, Geschäftsleitung der LEO ONE.
Ende April beginnt in Portimao (Portugal) die Rennserie der International GT Open, europaweit das bekannteste und beliebteste GT3-Format und mit dabei: die LEO ONE aus München. Der Ferrari 458 GT3 des Erfolgsteams von Kremer Racing fährt künftig im Zeichen des goldenen Löwen, dem Firmenlogo der Investorengruppe.
Im Motorsport geht es darum, Potenziale aufzuspüren, zu entwickeln und auszubauen –genau wie im Investmentsektor. Die LEO ONE bietet ihren Kunden deshalb die Möglichkeit in Unternehmen aus dem Bereich „Grüne Technologien“ zu investieren und mit diesen Kapitalanlagen attraktive, über die gesamte Laufzeit festgeschriebene, Renditen zu erzielen.
„Wir werden durch unser Sponsoring den ersten Rennwagen auf die Piste schicken, der CO2-neutral unterwegs ist. Konkret heißt das: Für jedes einzelne Rennen werden, in Zusammenarbeit mit einer Umweltorganisation, sogar doppelt soviele Bäume gepflanzt, wie nötig sind, um den berechneten CO2-Auststoß auszugleichen.“
Das Kremer Racing Team ist der perfekte Partner für die LEO ONE. Der Pilot Freddy Kremer ist seit über 10 Jahren erfolgreich im Ferrari-Rennsport unterwegs . Der Ferrari-Challenge Europameister von 2005 misst sich in der ADAC GT Masters Serie, dem deutschen Pendant der GT Open, mit bekannten Namen wie Heinz-Harald Frentzen oder den Stuck-Brüdern. 2010 erreichte er jeweils einen dritten Platz bei den International GT Open in Monza und am Nürburgring bei der Amateur-Wertung des ADAC GT Masters.
Seit 1994 ist Freddy Kremer auch als Geschäftsführer der Multiconsult GmbH erfolgreich, einer renommierten Unternehmensberatung in München: „Erfolg und Misserfolg liegen im Rennsport und im Geschäftsleben eng beieinander. Wie beim Rennauto so sollten Geschäftsführer und Manager auch die „Telemetrie-Daten“ ihres Unternehmens immer im Auge behalten.“
„Die Zusammenarbeit mit dem Kremer-Team ist für uns die richtige Kombination aus professionellen Motorsport und professionellem Business“, so Michael Hollenbach von der LEO ONE. „Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und gemeinsame Erfolge.“
Die LEO ONE hat ihren Unternehmenssitz in München. Die Investmentgruppe investiert gezielt in Beteiligungen an Unternehmen aus den Bereichen Erneuerbare Energien und Grüne Technologien. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 18 Mitarbeiter und arbeitet mit rund 1.500 unabhängigen Vertriebspartnern zusammen.
Freitag, 16. Dezember 2011
Asset Trust AG - Ankäufer und "Verwerter" von Geldforderungen
Frankfurt am Main - Nochmals möchten wir uns dem Thema Asset Trust AG widmen. Das Unternehmen, ursprünglich benannt als Skylinehöhe 68. VV AG und ein Vorratsprodukt der Foratis AG, steht nun scheinbar als Asset Trust AG voll und ganz unter dem Einfluss der beiden Vorstände Daniel Fritsch und Frank Schöncke.
Das Unternehmen Asset Trust AG verfügt über ein eingetragenes Stammkapital von 50.000 Euro. Alleiniger Aktionär ist angeblich ein Herr Jörg Meyer, geboren am 12.03.1974, wohnhaft in Pentling. Nun, glauben wir an den "Hauptaktionär" Jörg Meyer, stellt sich doch auch die Frage, inwieweit er seinen Eigentümerrechten Stimme im Aufsichtsrat gibt, oder? Im Aufsichtsrat sitzen aber Dr. Gero Kollmer aus Regensburg, Frau Beate Claus aus Ismaning und Johannes Gartner aus Erdweg. Zur weiteren Erklärung sollte man wissen, dass Dr. Gero Kollmer dem beruflichen Dunstkreis der Herren Daniel Fritsch und Frank Schöncke zuzurechnen ist. Zu Beate Claus verbindet wohl den Asset Trust AG-Vorstand Frank Schöncke eine wahre Liebe. Diese Liebe unterstellen Gerüchte auch dem Asset Trust AG-Vorstand Daniel Fritsch zu Asset Trust AG-Aufsichtsrat Johannes Gartner. Zur Ergänzung: Daniel Fritsch, geboren am 14.07.1978, ist gemeldet im schönen Erdweg. Frank Schöncke, geboren am 16.09.1962, hat seine Wurzeln in Ismaning.
Wer möchte da noch bezweifeln, dass die Unternehmensmacht tatsächlich eher bei den beiden Vorständen Daniel Fritsch und Frank Schöncke liegt?
Der Vertrieb der Asset Trust AG liegt übrigens in der Asset Trust Vertriebs AG, Landshuter Allee 12 in 80637 München.
Doch warum besetzen dann die beiden Mächtigen nicht auch die Position des Firmeneigentümers. Hauptaktionär Jörg Meyer ist wohl nur ein Strohmann, seine Aktien dürften sich womöglich auch in einem Safe in der Kennedyallee 123 in Frankfurt am Main lagern. Die ist der Firmensitz der Asset Trust AG. Übrigens ist es auch der Firmensitz der S&K-Gruppe um Stephan Schäfer und Jonas Köller. Liegen die Aktien womöglich in deren Safe? Und es ist womöglich das wahre Machtzentrum der United Investors, Firmensitz Hamburg. Ein Konglomerat? Wofür? Gibt die Asset Trust AG ihr eingesammeltes Vermögen womöglich als "Darlehen" in die scheinbar rechtlich nicht verbundene S&K Sachwert AG oder ähnliche weiter? Wieso die Tarnung? Soll der Gesellschaft planmäßig nur eine zeitlich begrenzte Zukunft beschienen sein? Trifft man mit dem Aufbau der Asset Trust AG-Konstruktion schon juristische Abwehrmaßnahmen für Nachwirkungen nach dem Ende?
Natürlich ist es auch möglich, dass das alles nur Zufälle sind und die Asset Trust AG wird eine Erfolgsgeschichte; so wie die Deutsche S&K Sachwert AG, Unitest Investors etc.?
Kommentare:
Quelle: http://www.politspiegel-schilde.de/finanzen/94-asset-trust-ag-ankäufer-und-verwerter-von-geldforderungen.html
Das Unternehmen Asset Trust AG verfügt über ein eingetragenes Stammkapital von 50.000 Euro. Alleiniger Aktionär ist angeblich ein Herr Jörg Meyer, geboren am 12.03.1974, wohnhaft in Pentling. Nun, glauben wir an den "Hauptaktionär" Jörg Meyer, stellt sich doch auch die Frage, inwieweit er seinen Eigentümerrechten Stimme im Aufsichtsrat gibt, oder? Im Aufsichtsrat sitzen aber Dr. Gero Kollmer aus Regensburg, Frau Beate Claus aus Ismaning und Johannes Gartner aus Erdweg. Zur weiteren Erklärung sollte man wissen, dass Dr. Gero Kollmer dem beruflichen Dunstkreis der Herren Daniel Fritsch und Frank Schöncke zuzurechnen ist. Zu Beate Claus verbindet wohl den Asset Trust AG-Vorstand Frank Schöncke eine wahre Liebe. Diese Liebe unterstellen Gerüchte auch dem Asset Trust AG-Vorstand Daniel Fritsch zu Asset Trust AG-Aufsichtsrat Johannes Gartner. Zur Ergänzung: Daniel Fritsch, geboren am 14.07.1978, ist gemeldet im schönen Erdweg. Frank Schöncke, geboren am 16.09.1962, hat seine Wurzeln in Ismaning.
Wer möchte da noch bezweifeln, dass die Unternehmensmacht tatsächlich eher bei den beiden Vorständen Daniel Fritsch und Frank Schöncke liegt?
Der Vertrieb der Asset Trust AG liegt übrigens in der Asset Trust Vertriebs AG, Landshuter Allee 12 in 80637 München.
Doch warum besetzen dann die beiden Mächtigen nicht auch die Position des Firmeneigentümers. Hauptaktionär Jörg Meyer ist wohl nur ein Strohmann, seine Aktien dürften sich womöglich auch in einem Safe in der Kennedyallee 123 in Frankfurt am Main lagern. Die ist der Firmensitz der Asset Trust AG. Übrigens ist es auch der Firmensitz der S&K-Gruppe um Stephan Schäfer und Jonas Köller. Liegen die Aktien womöglich in deren Safe? Und es ist womöglich das wahre Machtzentrum der United Investors, Firmensitz Hamburg. Ein Konglomerat? Wofür? Gibt die Asset Trust AG ihr eingesammeltes Vermögen womöglich als "Darlehen" in die scheinbar rechtlich nicht verbundene S&K Sachwert AG oder ähnliche weiter? Wieso die Tarnung? Soll der Gesellschaft planmäßig nur eine zeitlich begrenzte Zukunft beschienen sein? Trifft man mit dem Aufbau der Asset Trust AG-Konstruktion schon juristische Abwehrmaßnahmen für Nachwirkungen nach dem Ende?
Natürlich ist es auch möglich, dass das alles nur Zufälle sind und die Asset Trust AG wird eine Erfolgsgeschichte; so wie die Deutsche S&K Sachwert AG, Unitest Investors etc.?
Kommentare:
Zum Thema seriös...
6. Donnerstag, 12. April 2012 14:32
(Franz Finanz)
Die internen Verbandelungen aller Beteiligten sind in der Branche nun wirklich kein Geheimnis. Da bedarf es keiner großen Recherche. Ebenso wenig muss man nicht großartig recherchieren um herauszufinden, dass der liebe Herr "Dr." Fritsch oder wie man den gekauften Titel richtigerweise bezeichnet Herr „Ph.D.“ es nicht so ganz genau mit der Wahrheit nimmt. Dies ist im Übrigen auch dem guten Herrn Schöncke bekannt, was wohl davon zeugt, dass er auch mal ein Auge zudrückt, wenn man ein saftiges Gehalt ausbezahlt bekommt. Da sind auch letzte Zweifel ganz schnell verflogen. Große Gehälter bekommen im Übrigen alle die mit der Asset Trust enger zusammenarbeiten. Wovon diese bezahlt werden ist fraglich. Aber ist ja eigentlich auch egal, solang man einen Bentley fährt. Allein dafür lohnt es sich doch, dass ihr Kunde seine LV an die Asset Trust verkauft...
Da zeichnet sich beriets ab, dass dringend neus Geld eingesammelt werden muss um die laufenden Kosten zu bedienen!
3. Mittwoch, 09. November 2011 18:44
(Ninja)
Die Asset Trust und die United Investors sind zusätzliche Vertriebsarme von S&K. Derzeit werden mit aller Macht und viel Geld umsich geschmissen um Vertriebe und Unternhemen an S&K zu binden. Wer mit Elefanten reitet und dem Parkwächter 100 € Trinkgeld gibt, macht das für gewöhnlich nicht mit eigenem und erarbeitem Geld sondern gibt fremdes Geld von anderen aus. Das kennt man in der Branche schon. Bin mal gespannt wie lange das geht.
Quelle: http://www.politspiegel-schilde.de/finanzen/94-asset-trust-ag-ankäufer-und-verwerter-von-geldforderungen.html
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Die Fonds geben der S + K dann Darlehen, damit diese angeblich Immobilien kaufen können und dadurch sollen Renditen an die Fonds für die Anleger zurückfließen. Das Problem ist nur, dass mindestens 50-70 % des eingesammelten Kapitals bisher für die Expansion in den Vertrieb, ins Marketing und in Personal gesteckt wurde. Mit der anonymen Beteiligung an der Finanzwelt haben die sogar ein eigenes Finanzmagazin. Da braucht man sich nur den neuen Chef vom Dienst ansehen.
Rechnet doch mal nach, nach eigenen Angaben hat S + K ca. 70 Angestellte in Frankfurt beschäftigt, das sind nach vorsichtiger Schätzung mindestens 500.000 € Lohnkosten, dazu kommen die vielen externen welche ebenfalls auf der Zahlliste der S + K stehen. Das sind wenn man günstig rechnet mindestens 7 – 10 Mio. Euro im Jahr, Dazu kommen die Firmen welche gegründet und gekauft wurden sowie die Gelder welche Vertriebe im Vorhinein kassiert haben. Mir sind da Summen von 250.000 € bis zu 750.000 € bekannt. Das bedeutet, die haben alleine in den letzten 12 Monaten mindestens 15 Mio. Euro ausgegeben. Bei einer angeblichen Platzierung von 30. Mio. macht das satte 50% des eingesammelten Kapitals, dabei wurden die hohen Provisionen noch nicht berücksichtigt.
Ich bin gerade dabei alle Verbindungen und alle wesentlichen handelnden Personen zusammen zu stellen. Es wäre nett, wenn Ihr mir in diesem Forum behilflich sein könntet. Bitte konkrete Firmenangeben und die handelnden Personen angeben sowie deren Machenschaften vor S + K. Hier braut sich gewaltig was zusammen. Da sollen angeblich auch Motorradfahrer und Russen die Finger drin haben. Da ich so viele Informationen wie möglich benötige um einen rechtssicheren Artikel über die Immobilienmaffia schreiben zu können, benötige ich Fakten.
So wie es scheint, hat dieser Michael Oehme überall die Finger drin. Das Internet ist übersät von Lobeshymnen über die S + K sowie deren Beteiligungsunternehmen, allerdings ist dieser scheinbar schon in die Schweiz abgetaucht. Im Rahmen meiner Recherche musste ich feststellen dass eine Finanzmarketingfirma und er selbst nicht an der angeblichen Adresse in Friedberg sitzt, es sei denn er hätte in einem Briefkasten platz und ich hätte Ihn deshalb nicht gefunden.