-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Anonymous [mailto:nobody@slug.slugish.net]
Gesendet: Sonntag, 5. August 2012 10.09
An: Jonas Köller
Betreff: Info
Die Bombe platzt Ende der nächsten Woche in einem neuen Pressebeitrag!
"Hotel Gerbermühle" - konspirativer Treffpunkt der kriminellen Abzocker Köller & Schäfer!
"Hotel Gerbermühle" - S&K Suite - Räumlichkeit für Bedrohungen, Erpressungen, Körperverletzungen etc.!
"Hotel Gerbermühle" - S&K Suite - Räumlichkeit für die Abwicklung von Finanzierungen für Kokainlieferungen.
Die Köller Brüder (Jonas und der hässliche Lukas) und Schäfer finanzieren mit Anlegergeldern Kokainkäufe im Frankfurter Rotlichtmilieu, im 10-20 KG Bereich und gelten selbst als Konsumenten.
Gewinne aus diesen Dorgenfinanzierungen werden teilweise auf den Privatkonten von Renate und Thomas Köller, Langgasse 31,
63920 Großheubach, legalisiert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt auch gegen die Eltern).
Über die Eltern wird noch in einem gesonderten Blog berichtet. Selbstverständlich informieren und befragen wir auch die Nachbarn.
Freuen Sie sich auf die kommenden Berichte auf schmierlappen.net In enger Kooperation mit den Initiatoren von staatsanwaltschaft.us, united-investors.net und null-zensur.com
PS. Und dann wäre da noch die neue Fotogalerie...
(Fehler übernommen, hier die original Grafik-Datei):
Auf Autoleasing2go oder einen Betrüger und Abzocker reingefallen? Hier wird Ihnen geholfen - Hintergrundinfos und Hintermänner verschiedener dubioser Angebote
Mittwoch, 8. August 2012
Kurswechsel in der PR-Darstellung der S&K?
S&K Jonas Köller mit Charme-Offensive in Gambia
Hamburg – Bei aller berechtigter Kritik über das Geschäftsmodell der S&K ist es Jonas Köller und Stephan Schäfer bislang eher spektakulär gelungen, beinahe aus dem Nichts heraus ein großes Immobilien-Imperium aufzubauen. Gerüchte um Solvenzsorgen im Geschäftsjahr 2011 können wir so nicht glauben!
Doch derzeit knabbern die Frankfurter an einer Art PR-GAU. Der Finanzmarktbeobachter GoMoPa und andere haben sich medial auf Stephan Schäfer, Jonas Köller und die gesamte S&K-Gruppe eingeschossen. Fast täglich hagelt es Horrormeldungen. Das zuvor so durch Erfolgs-PR verwöhnte Unternehmen gerät in einen tiefen Strudel aus Kritik.
Uns fiel auf, dass neben dem altbekannten PR-Strategen Michael Oehme nun auch ein (neuer/weiterer?) Herr Christoph Gruhn als Pressesprecher der S&K aus der Kennedyallee 123 in Frankfurt am Main heraus fungieren soll. Auch augenfällig ist eine Art Charme-Offensive, mit der Köller und Schäfer den alten Fehlern ihrer Öffentlichkeitsarbeit begegnen wollen. Man war zu oft zu laut! Doch nun berichtet eben dieser Christoph Gruhn über das soziale Engagement der S&K in Afrika. “Der Vorstand und Gründer der S&K Gruppe, Herr Dr. Jonas Köller, übergab während einer privaten Afrikareise im Juli 2012 jeweils eine Spende an die Jammeh Foundation for Peace und an das dortige Amt für Sozialfürsorge”, lässt sich Christoph Gruhn für die S&K zitieren. “Auf einer privat finanzierten Reise nach Gambia” heisst es später im Text.
Scheinbar reagieren die S&K´s vernünftig und gelassen.
Quelle: http://www.nawito.de/?p=429
Dienstag, 7. August 2012
S&K ein Schneeballsystem? Ex-Vertriebschef packt aus!
Der gestandene Fondsvertriebsprofi Petro Demos (49) aus Hessen baute seit 2009 erfolgreich die Vertriebsorganisation der Deutschen S&K Sachwert AG aus Frankfurt am Main auf. Letztes Jahr verließ er jedoch die S&K ganz plötzlich und macht das Geschäft (Ankauf von Lebensversicherungen, Investition in Immobilien) jetzt ohne die S&K mit seiner Firma Lebenswerte GmbH in Heusenstamm bei Offenbach.
Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net wollte von Petro Demos wissen:
Petro Demos gab GoMoPa.net ein telefonisches Exklusiv-Interview und gewährte dabei schockierende Einblicke in die Geschäftspraktiken der S&K-Chefs Schäfer und Köller.
Demnach soll Schäfer, der sich die Buchstaben SK, wie man sie von den Nummernschildern des S&K-Bentley-und-Lamborghini-Fuhrparks kennt, auf den eigenen Leib direkt unter den Bauchnabel tätowieren ließ, offenbar Mein und Dein (Privat und Firma) verwechselt und für sich 2 Millionen Euro aus der Firmenkasse abgezweigt haben.
Köller wiederum soll es noch perfider getrieben haben. Er soll für 3 Millionen Euro das Frankfurter Hotel Gerbermühle (Foto © google streetview) gekauft haben, obwohl er gar keine drei Millionen Euro gehabt habe. Er soll bei Anlegern einen Kredit aufgenommen haben. Um die Raten zu bezahlen, habe er einfach seine Gehälter erhöht, auch aus Anlegergeldern.
Wegen dieser Praktiken habe es voriges Jahr zum ersten Mal richtig im S&K-Getriebe geknirscht. Die Vertriebe hätten keine Provisionen mehr bekommen, auch ein Aussetzen der Ratenzahlungen an die Lebensversicherungsverkäufer sei bereits besprochen worden☆.
Waren das die ersten Anzeichen eines Schneeballsystems? Für den Ex-Vertriebsboss Petro Demos war es jedenfalls Zeit, das S&K-Schiff zu verlassen. Er will geschäftlich mit S&K nichts mehr zu tun haben. Doch lesen Sie selbst.
Petro Demos: "Sie hatten mir vier Fragen per E-Mail geschickt. Für die erste nach dem Grund des Weggangs werde ich Ihnen eine Antwort geben können, für die weiteren, was ich von Schäfer und Köller halte, sollte ich das nicht machen. Der Hintergrund ist, es stehen Prozesse an. Und das könnte nicht fördernd sein."
GoMoPa.net: Sie Ärmster.
Petro Demos: "Arm bin ich ja nicht."
GoMoPa.net: So war es auch nicht gemeint. Uns geht es darum, die Leser vor möglichen Risiken einer Anlage bei S&K zu warnen. Wir versuchen, hinter die Kulissen zu schauen. Angesichts eines gerade vermeldeten geheimen Abverkaufs eines angeblichen 107-Millionen-Euro Portfolios an einen nicht genannten Investor, obwohl der doch ins Handelsregister der Objektgesellschaften eingetragen werden muss, oder angesichts einer kürzlichen Übernahme von 300 Wohnungen in Roßwein in Sachsen, die mit 6,64 Millionen Euro Krediten und Bürgschaften sowie weiterem Investitionsbedarf belastet sind und nur geringe Mieten bringen, stellt sich die Frage, ob sich da eventuell bei der S&K ein Schneeballsystem zusammenbraut.
Petro Demos: "Zusammenbraut oder zusammengebraut hat?"
GoMoPa.net: Wir wissen nicht, ob es schon so ist. Noch ist das System S&K am Leben. Ein Schneeballsystem kann man ja erst erkennen, sobald die ersten Zahlungen ausbleiben. Sobald es gestört ist, sieht man ja, dass nicht aus Gewinnen gezahlt wurde, sondern aus neuen Einzahlungen der Anleger. Und wenn diese ausbleiben oder unterbrochen sind, kann man ja seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Dann fängt es an, kaputt zu gehen.
Petro Demos: "Genau, ganz genau. Das heißt, wenn nicht mehr investiert wird, spätestens da würde man das auch erkennen. Ich schildere Ihnen mal den Fall bezüglich Ihrer ersten Frage, warum ich weggegangen bin, vielleicht kommen wir so ein Stück weiter.
Mir ist folgendes passiert. Ich selbst habe ja Provisionen erhalten zu jener Zeit. Das heißt, ich war nicht angestellt, sondern habe auf Provisionsbasis gearbeitet. Hab das Unternehmen im Jahr 2009 kennengelernt. Und habe dann mit drei, vier Personen, mit welchen wir den Vertrieb gestartet haben, zirka 500 bis 1.000 Euro Kapital pro Monat eingeworben. Das ging so weit, dass mir ein halbes Jahr später das Angebot gemacht wurde, ich solle doch den Vertrieb übernehmen.
Ein halbes Jahr später waren wir schon 52, dann im Jahre 2010 schon 850 Leute. Das heißt, wir haben mehr als 2 Millionen Euro im Monat eingeworben. Das ging schon recht flott. Wir haben mehr als die United Investors geschafft (das ist der kooperierende Fondsemittent aus Hamburg, der im Jahre 2010 etwa 15 Millionen Euro bei Anlegern einwarb und als Kredit an S&K ausreichte, inzwischen ist der Kredit aus zwei Fonds auf momentan 64 Millionen Euro angewachsen - Anmerkung GoMoPa.net) und haben das Callcenter übernommen beziehungsweise haben ein Callcenter gegründet. Auch dieses erfolgreich, behaupte ich mal.
Bis eben das Jahr 2011 kam. Irgendwann im Juli startete das Ganze, als die S&K ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen konnte.
Das heißt, auch Schecks, welche in meine Richtung gehen sollten, gingen nicht. Es wurde nicht gezahlt, weil sie geplatzt sind. Also hier fehlte Kapital.
Daraufhin habe ich mich mit dem Geschäftsführer, der Kontakt war stets mit dem Herrn Schäfer, getroffen, mehrmals. Wir haben über diese Problematik gesprochen. Ich sagte, der Vertrieb muss bezahlt werden, Provisionen müssen ordentlich laufen. Wenn das nicht passiert, sind die Menschen nicht mehr gewillt, für uns zu vermitteln. Das wäre fatal.
Da ich keine Antwort erhielt, fragte ich bei der Buchhaltung beziehungsweise bei der Stelle, die die Abrechnungen erstellt, was denn los sei, wieso kommt das Geld nicht. Ich benötige eine Auskunft über meine noch offenen Forderungen.
Und da kam dann etwas Eigenartiges zum Vorschein, und zwar eine Gesellschaft, die nennt sich S&K Immo GmbH in Offenbach. Das ist wichtig, dass Sie dieses in Erinnerung behalten, die S&K Immo GmbH. Denn das Sonderbare daran war, dass diese Gesellschaft den Namen geändert hat, sie hieß vorher anders.
Der Grund dafür war, jetzt wird es etwas komplizierter, weil sie zuvor als Asset firmiert hat. Aber Herr Köller wollte im Jahre 2010 eigenartigerweise auch so eine Gesellschaft Asset gründen.
Jetzt kommt das Kuriose. Der Herr Schäfer selbst hat diese, seine Asset Gesellschaft in Offenbach gegründet gehabt. Ohne Wissen des Herrn Köller. Mit dem Hintergrund: Er hat sich Gelder aus der Firma S&K geholt und hat sie rübertransferiert in seine Asset-Gesellschaft.
Etwas über 2 Millionen Euro. Auf ein Konto der Postbank. Dieses Konto gehört dem Herrn Schäfer beziehungsweise der Asset-Gesellschaft, deren eigentlicher Geschäftssinn der Ankauf der Lebensversicherungen war, die aber gar nicht in das Geschäft eingedrungen war, weil sie gar nichts bewegt hat. Das heißt, diese Asset gab es einfach nur als Namen.
Das Geld, diese etwas mehr als 2 Millionen Euro, hat sich Herr Schäfer nun geholt, auf sein Konto. Da kam aber der Herr Köller auf die Idee, dass er auch so eine Gesellschaft Asset gründen möchte, und zwar gemeinsam mit Herrn Schäfer und mit ebendiesem Namen Asset. Und nun war Herr Schäfer irgendwo in die Ecke gedrängt worden und musste schnell reagieren.
Also, was hat er gemacht? Seine Firma wurde schnell umfirmiert, den Namen von Asset in S&K Immo GmbH geändert, damit es nicht auffällt."
GoMoPa.net: Das hat der Stephan Schäfer gemacht?
Petro Demos: "Das hat der Herr Schäfer gemacht. Als ich den Herrn Schäfer darauf angesprochen und gesagt habe, Du, was ist denn hier los? Da begann eigentlich der Streit. Er sagte, ich solle mich nicht darum kümmern, das ginge mich nichts an.
Ich habe mich dann an Herrn Köller gewandt. Herr Köller sagte mir, diese Gesellschaft kenne er nicht. Und da äußerte er seine Vermutung, dass der Herr Schäfer sehr wahrscheinlich Gelder aus dem Unternehmen zieht, für eigene Zwecke, und fragte sich auch beziehungsweise hat sich eine Antwort darauf gegeben, weshalb er denn auf einmal so viel Geld habe und könne sich so viel kaufen.
Ich denke mal, dass sie so stückweise Gelder rausgezogen und für sich ausgegeben haben. Und da fiel dann auch dieser Begriff Schneeballsystem. Der Herr Köller erklärte mir, er ist der Meinung, dass der Herr Schäfer ein Schneeballsystem aufgebaut habe. Das bestätigte noch mal die Annahme, meine Annahme, als der Herr Köller mal erklärte, wir müssten die Zahlungen an die Anleger, die monatlichen und vierteljährlichen Auszahlungen, aussetzen, weil das Unternehmen kein Geld habe."
GoMoPa.net: Das war im Jahre 2010?
Petro Demos: "Das war im Jahre 2011. Kurz vorm Bruch. Als ich da gesucht habe und recherchiert habe, hat man mich gekappt. Man hat gesagt, ok, wir müssen Schluss machen. Und es funktioniere so nicht mit uns. Also das war der Grund für meinen Weggang.
Dass es sich um ein Schneeballsystem handeln könnte, könnte man daraus schließen. Viele machen das. Ich kann dazu nichts sagen. Es fiel auf, dass sie oft knapp bei Kasse gewesen sind. Das heißt, sie hatten nicht die nötigen Gelder. Zumal ja 30 Prozent an Provisionen gezahlt wurden.
Jetzt überlegen Sie mal bitte. 22 bis 25 Prozent vom eingeworbenen Kapital hat das Callcenter gekostet. 5 Prozent bekam der Mitarbeiter. Da sind wir schon bei 30 Prozent. Zusätzlich 2 Prozent gingen an die Agenten des Callcenters bei Abschluss. Da sind wir schon bei 32 Prozent. Und dann sind wir erst beim Vertrieb, der noch zu bezahlen ist. Es kommt also noch meine Provision dazu, über die ich jetzt nicht reden möchte. Außerdem müssen ja noch weitere Personen im Unternehmen bezahlt werden. In diesem Fall waren es weit über 40 Prozent.
Ja ja, wenn Sie also nur noch 60 Prozent zur Verfügung haben und für diese 60 Prozent einen Zinssatz von 10 Prozent an Anleger auszahlen möchten, und zwar auf die 100 Prozent des überlassenen Geldes, zusätzlich müssen auch noch aus den 60 Prozent noch einmal 100 Prozent in vier bis fünf Jahren werden, um die volle Summe zurückzahlen zu können, dann brauchen wir hier gar nicht groß rechnen. Das ist von allein nicht möglich, das geht gar nicht. Das geht einfach nicht."
GoMoPa.net: Hat S&K-Gründer Jonas Köller, der Ihnen gegenüber den Verdacht eines Schneeballsystems geäußert hatte, nach einem Ausweg gesucht?
Petro Demos: "Ja, er trug das Konzept des safe home vor. Sagt Ihnen das was?"
GoMoPa.net: Nein, das heißt übersetzt "sicheres Zuhause", was bedeutet dieses Konzept?
Petro Demos: "Man will den Schuldnern die Möglichkeit geben, dass sie bei Problemen in ihren Häusern weiter wohnen dürfen."
GoMoPa.net: Wie soll das funktionieren?
Petro Demos: "Da kann ich Ihnen ein Beispiel mit der Gerbermühle geben. Der Werner Kindermann, der Besitzer des Hotels Gerbermühle in Frankfurt am Main, konnte seinen Verpflichtungen nicht nachkommen. Man hat mir das so erklärt, man gibt ihm das Geld, kauft ihm letztendlich diese Immobilie ab, mit dem Recht nach einem Jahr, dass er diese Immobilien wieder zurückerwerben kann. Eine Rückkaufsoption quasi.
Also man zahlt ihm dann 3 bis 4 Millionen Euro für einen Wert von 12 Millionen Euro. Dafür verlangt man 20 Prozent Zinsen. Und zwar hat man das Konzept dem Anleger gegenüber so erklärt: Wenn ich 20 Prozent Zins bekomme, kann ich Dir 10 Prozent Zins geben. So war die Theorie. Das funktioniert ja gar nicht, denn die S&K muss ja die 10 Prozent pro Jahr bezahlen plus am Ende die 100 Prozent. Also mach aus 50 Euro noch mal 100 Euro. Das würde ja vielleicht sogar klappen, wenn der ursprüngliche Hauseigentümer bei dem Geschäft überhaupt noch im Boot ist.
Man gibt also 3 Millionen Euro an Werner Kindermann für die Gerbermühle, gibt ihm einen Vertrag mit einer Rückkaufsoption, nur es kommt niemals zu einem Rückkauf. Das geht nicht, denn diese Immobilie wird dann einfach weitergeschoben in eine neue Gesellschaft. Die nennt sich in dem Fall Sachwertica GmbH als Beispiel. Und diese Sachwertica gehört dem Herrn Köller.
Der Herr Köller kauft also über seine Sachwertica GmbH eine Immobilie von der S&K für 3 Millionen Euro, zahlt aber dafür nix, weil er ja selber keine 3 Millionen Euro hat. Herr Köller nimmt sich also wieder ein Darlehen, wenn Sie so möchten, von den Anlegergeldern. Da er aber das Darlehen bedienen muss, aber auch für die Raten und Zinsen das Geld nicht hat, erhöht er einfach die Gehälter, und zwar seine. Verstehen Sie den ganzen Trick der Geschichte. Das ist der Hammer, nicht wahr?
Und das kam eben dann in der Recherche raus. Da hab ich gesagt, das mache ich nicht mehr mit. Dazu habe ich auch Stellung genommen. Na gut, jetzt bewirft man mich mit Schlamm.
Ich erzähle nicht, was nicht stimmt. Ich erzähle auch nichts Aufgeblasenes. Es ist tatsächlich das, wie es gewesen ist, und der Grund, weshalb ich weggegangen bin."
GoMoPa.net: Herr Demos, wir danken für das Interview.
GoMoPa.net schickte an Stephan Schäfer und Jonas Köller folgende Fragen:
Leider gab es auf die Presseanfrage von GoMoPa.net von seiten der S&K keinerlei Reaktion☆. Nun denn ...
☆ P.S. Auf Wunsch von Petro Demos wurde heute morgen (7. August 2012) die Anmoderation des Interviews dahingehend geändert, dass die Zahlungen an die Lebensversicherungs-Kunden der S&K letztes Jahr noch nicht gestoppt worden seien, sondern dass der Auszahlungsstopp lediglich im Gespräch gewesen sei.
☆ Update 9. August 2012: GoMoPa.net hat immer noch keine Antwort auf die Fragen im Artikel von der S&K erhalten, weder von Stephan Schäfer noch von Jonas Köller, noch von einem Pressesprecher. Nun denn ...
Quelle: http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=1013&meldung=S&K-ein-Schneeballsystem-Ex-Vertriebschef-packt-aus
Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net wollte von Petro Demos wissen:
Zitat:
1.) Was war der Grund oder waren die Gründe für Sie, von Frankfurt wegzugehen und einen eigenen Lebensversicherungs-Aufkauf mit Immobilieninvest aufzumachen?
2.) Was lief oder läuft aus Ihrer Sicht bei S&K schief?
3.) Könnten Sie Beispiele nennen?
4.) Für wie vertrauensvoll halten sie die S&K-Geschäftsführer Stephan Schäfer (33) und Jonas Köller (31)? Bitte begründen Sie Ihre Einschätzung.
Petro Demos gab GoMoPa.net ein telefonisches Exklusiv-Interview und gewährte dabei schockierende Einblicke in die Geschäftspraktiken der S&K-Chefs Schäfer und Köller.
Demnach soll Schäfer, der sich die Buchstaben SK, wie man sie von den Nummernschildern des S&K-Bentley-und-Lamborghini-Fuhrparks kennt, auf den eigenen Leib direkt unter den Bauchnabel tätowieren ließ, offenbar Mein und Dein (Privat und Firma) verwechselt und für sich 2 Millionen Euro aus der Firmenkasse abgezweigt haben.
Köller wiederum soll es noch perfider getrieben haben. Er soll für 3 Millionen Euro das Frankfurter Hotel Gerbermühle (Foto © google streetview) gekauft haben, obwohl er gar keine drei Millionen Euro gehabt habe. Er soll bei Anlegern einen Kredit aufgenommen haben. Um die Raten zu bezahlen, habe er einfach seine Gehälter erhöht, auch aus Anlegergeldern.
Wegen dieser Praktiken habe es voriges Jahr zum ersten Mal richtig im S&K-Getriebe geknirscht. Die Vertriebe hätten keine Provisionen mehr bekommen, auch ein Aussetzen der Ratenzahlungen an die Lebensversicherungsverkäufer sei bereits besprochen worden☆.
Waren das die ersten Anzeichen eines Schneeballsystems? Für den Ex-Vertriebsboss Petro Demos war es jedenfalls Zeit, das S&K-Schiff zu verlassen. Er will geschäftlich mit S&K nichts mehr zu tun haben. Doch lesen Sie selbst.
Petro Demos: "Sie hatten mir vier Fragen per E-Mail geschickt. Für die erste nach dem Grund des Weggangs werde ich Ihnen eine Antwort geben können, für die weiteren, was ich von Schäfer und Köller halte, sollte ich das nicht machen. Der Hintergrund ist, es stehen Prozesse an. Und das könnte nicht fördernd sein."
GoMoPa.net: Sie Ärmster.
Petro Demos: "Arm bin ich ja nicht."
GoMoPa.net: So war es auch nicht gemeint. Uns geht es darum, die Leser vor möglichen Risiken einer Anlage bei S&K zu warnen. Wir versuchen, hinter die Kulissen zu schauen. Angesichts eines gerade vermeldeten geheimen Abverkaufs eines angeblichen 107-Millionen-Euro Portfolios an einen nicht genannten Investor, obwohl der doch ins Handelsregister der Objektgesellschaften eingetragen werden muss, oder angesichts einer kürzlichen Übernahme von 300 Wohnungen in Roßwein in Sachsen, die mit 6,64 Millionen Euro Krediten und Bürgschaften sowie weiterem Investitionsbedarf belastet sind und nur geringe Mieten bringen, stellt sich die Frage, ob sich da eventuell bei der S&K ein Schneeballsystem zusammenbraut.
Petro Demos: "Zusammenbraut oder zusammengebraut hat?"
GoMoPa.net: Wir wissen nicht, ob es schon so ist. Noch ist das System S&K am Leben. Ein Schneeballsystem kann man ja erst erkennen, sobald die ersten Zahlungen ausbleiben. Sobald es gestört ist, sieht man ja, dass nicht aus Gewinnen gezahlt wurde, sondern aus neuen Einzahlungen der Anleger. Und wenn diese ausbleiben oder unterbrochen sind, kann man ja seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Dann fängt es an, kaputt zu gehen.
Petro Demos: "Genau, ganz genau. Das heißt, wenn nicht mehr investiert wird, spätestens da würde man das auch erkennen. Ich schildere Ihnen mal den Fall bezüglich Ihrer ersten Frage, warum ich weggegangen bin, vielleicht kommen wir so ein Stück weiter.
Mir ist folgendes passiert. Ich selbst habe ja Provisionen erhalten zu jener Zeit. Das heißt, ich war nicht angestellt, sondern habe auf Provisionsbasis gearbeitet. Hab das Unternehmen im Jahr 2009 kennengelernt. Und habe dann mit drei, vier Personen, mit welchen wir den Vertrieb gestartet haben, zirka 500 bis 1.000 Euro Kapital pro Monat eingeworben. Das ging so weit, dass mir ein halbes Jahr später das Angebot gemacht wurde, ich solle doch den Vertrieb übernehmen.
Ein halbes Jahr später waren wir schon 52, dann im Jahre 2010 schon 850 Leute. Das heißt, wir haben mehr als 2 Millionen Euro im Monat eingeworben. Das ging schon recht flott. Wir haben mehr als die United Investors geschafft (das ist der kooperierende Fondsemittent aus Hamburg, der im Jahre 2010 etwa 15 Millionen Euro bei Anlegern einwarb und als Kredit an S&K ausreichte, inzwischen ist der Kredit aus zwei Fonds auf momentan 64 Millionen Euro angewachsen - Anmerkung GoMoPa.net) und haben das Callcenter übernommen beziehungsweise haben ein Callcenter gegründet. Auch dieses erfolgreich, behaupte ich mal.
Bis eben das Jahr 2011 kam. Irgendwann im Juli startete das Ganze, als die S&K ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen konnte.
Das heißt, auch Schecks, welche in meine Richtung gehen sollten, gingen nicht. Es wurde nicht gezahlt, weil sie geplatzt sind. Also hier fehlte Kapital.
Daraufhin habe ich mich mit dem Geschäftsführer, der Kontakt war stets mit dem Herrn Schäfer, getroffen, mehrmals. Wir haben über diese Problematik gesprochen. Ich sagte, der Vertrieb muss bezahlt werden, Provisionen müssen ordentlich laufen. Wenn das nicht passiert, sind die Menschen nicht mehr gewillt, für uns zu vermitteln. Das wäre fatal.
Da ich keine Antwort erhielt, fragte ich bei der Buchhaltung beziehungsweise bei der Stelle, die die Abrechnungen erstellt, was denn los sei, wieso kommt das Geld nicht. Ich benötige eine Auskunft über meine noch offenen Forderungen.
Und da kam dann etwas Eigenartiges zum Vorschein, und zwar eine Gesellschaft, die nennt sich S&K Immo GmbH in Offenbach. Das ist wichtig, dass Sie dieses in Erinnerung behalten, die S&K Immo GmbH. Denn das Sonderbare daran war, dass diese Gesellschaft den Namen geändert hat, sie hieß vorher anders.
Der Grund dafür war, jetzt wird es etwas komplizierter, weil sie zuvor als Asset firmiert hat. Aber Herr Köller wollte im Jahre 2010 eigenartigerweise auch so eine Gesellschaft Asset gründen.
Jetzt kommt das Kuriose. Der Herr Schäfer selbst hat diese, seine Asset Gesellschaft in Offenbach gegründet gehabt. Ohne Wissen des Herrn Köller. Mit dem Hintergrund: Er hat sich Gelder aus der Firma S&K geholt und hat sie rübertransferiert in seine Asset-Gesellschaft.
Etwas über 2 Millionen Euro. Auf ein Konto der Postbank. Dieses Konto gehört dem Herrn Schäfer beziehungsweise der Asset-Gesellschaft, deren eigentlicher Geschäftssinn der Ankauf der Lebensversicherungen war, die aber gar nicht in das Geschäft eingedrungen war, weil sie gar nichts bewegt hat. Das heißt, diese Asset gab es einfach nur als Namen.
Das Geld, diese etwas mehr als 2 Millionen Euro, hat sich Herr Schäfer nun geholt, auf sein Konto. Da kam aber der Herr Köller auf die Idee, dass er auch so eine Gesellschaft Asset gründen möchte, und zwar gemeinsam mit Herrn Schäfer und mit ebendiesem Namen Asset. Und nun war Herr Schäfer irgendwo in die Ecke gedrängt worden und musste schnell reagieren.
Also, was hat er gemacht? Seine Firma wurde schnell umfirmiert, den Namen von Asset in S&K Immo GmbH geändert, damit es nicht auffällt."
GoMoPa.net: Das hat der Stephan Schäfer gemacht?
Petro Demos: "Das hat der Herr Schäfer gemacht. Als ich den Herrn Schäfer darauf angesprochen und gesagt habe, Du, was ist denn hier los? Da begann eigentlich der Streit. Er sagte, ich solle mich nicht darum kümmern, das ginge mich nichts an.
Ich habe mich dann an Herrn Köller gewandt. Herr Köller sagte mir, diese Gesellschaft kenne er nicht. Und da äußerte er seine Vermutung, dass der Herr Schäfer sehr wahrscheinlich Gelder aus dem Unternehmen zieht, für eigene Zwecke, und fragte sich auch beziehungsweise hat sich eine Antwort darauf gegeben, weshalb er denn auf einmal so viel Geld habe und könne sich so viel kaufen.
Ich denke mal, dass sie so stückweise Gelder rausgezogen und für sich ausgegeben haben. Und da fiel dann auch dieser Begriff Schneeballsystem. Der Herr Köller erklärte mir, er ist der Meinung, dass der Herr Schäfer ein Schneeballsystem aufgebaut habe. Das bestätigte noch mal die Annahme, meine Annahme, als der Herr Köller mal erklärte, wir müssten die Zahlungen an die Anleger, die monatlichen und vierteljährlichen Auszahlungen, aussetzen, weil das Unternehmen kein Geld habe."
GoMoPa.net: Das war im Jahre 2010?
Petro Demos: "Das war im Jahre 2011. Kurz vorm Bruch. Als ich da gesucht habe und recherchiert habe, hat man mich gekappt. Man hat gesagt, ok, wir müssen Schluss machen. Und es funktioniere so nicht mit uns. Also das war der Grund für meinen Weggang.
Dass es sich um ein Schneeballsystem handeln könnte, könnte man daraus schließen. Viele machen das. Ich kann dazu nichts sagen. Es fiel auf, dass sie oft knapp bei Kasse gewesen sind. Das heißt, sie hatten nicht die nötigen Gelder. Zumal ja 30 Prozent an Provisionen gezahlt wurden.
Jetzt überlegen Sie mal bitte. 22 bis 25 Prozent vom eingeworbenen Kapital hat das Callcenter gekostet. 5 Prozent bekam der Mitarbeiter. Da sind wir schon bei 30 Prozent. Zusätzlich 2 Prozent gingen an die Agenten des Callcenters bei Abschluss. Da sind wir schon bei 32 Prozent. Und dann sind wir erst beim Vertrieb, der noch zu bezahlen ist. Es kommt also noch meine Provision dazu, über die ich jetzt nicht reden möchte. Außerdem müssen ja noch weitere Personen im Unternehmen bezahlt werden. In diesem Fall waren es weit über 40 Prozent.
Ja ja, wenn Sie also nur noch 60 Prozent zur Verfügung haben und für diese 60 Prozent einen Zinssatz von 10 Prozent an Anleger auszahlen möchten, und zwar auf die 100 Prozent des überlassenen Geldes, zusätzlich müssen auch noch aus den 60 Prozent noch einmal 100 Prozent in vier bis fünf Jahren werden, um die volle Summe zurückzahlen zu können, dann brauchen wir hier gar nicht groß rechnen. Das ist von allein nicht möglich, das geht gar nicht. Das geht einfach nicht."
GoMoPa.net: Hat S&K-Gründer Jonas Köller, der Ihnen gegenüber den Verdacht eines Schneeballsystems geäußert hatte, nach einem Ausweg gesucht?
Petro Demos: "Ja, er trug das Konzept des safe home vor. Sagt Ihnen das was?"
GoMoPa.net: Nein, das heißt übersetzt "sicheres Zuhause", was bedeutet dieses Konzept?
Petro Demos: "Man will den Schuldnern die Möglichkeit geben, dass sie bei Problemen in ihren Häusern weiter wohnen dürfen."
GoMoPa.net: Wie soll das funktionieren?
Petro Demos: "Da kann ich Ihnen ein Beispiel mit der Gerbermühle geben. Der Werner Kindermann, der Besitzer des Hotels Gerbermühle in Frankfurt am Main, konnte seinen Verpflichtungen nicht nachkommen. Man hat mir das so erklärt, man gibt ihm das Geld, kauft ihm letztendlich diese Immobilie ab, mit dem Recht nach einem Jahr, dass er diese Immobilien wieder zurückerwerben kann. Eine Rückkaufsoption quasi.
Also man zahlt ihm dann 3 bis 4 Millionen Euro für einen Wert von 12 Millionen Euro. Dafür verlangt man 20 Prozent Zinsen. Und zwar hat man das Konzept dem Anleger gegenüber so erklärt: Wenn ich 20 Prozent Zins bekomme, kann ich Dir 10 Prozent Zins geben. So war die Theorie. Das funktioniert ja gar nicht, denn die S&K muss ja die 10 Prozent pro Jahr bezahlen plus am Ende die 100 Prozent. Also mach aus 50 Euro noch mal 100 Euro. Das würde ja vielleicht sogar klappen, wenn der ursprüngliche Hauseigentümer bei dem Geschäft überhaupt noch im Boot ist.
Man gibt also 3 Millionen Euro an Werner Kindermann für die Gerbermühle, gibt ihm einen Vertrag mit einer Rückkaufsoption, nur es kommt niemals zu einem Rückkauf. Das geht nicht, denn diese Immobilie wird dann einfach weitergeschoben in eine neue Gesellschaft. Die nennt sich in dem Fall Sachwertica GmbH als Beispiel. Und diese Sachwertica gehört dem Herrn Köller.
Der Herr Köller kauft also über seine Sachwertica GmbH eine Immobilie von der S&K für 3 Millionen Euro, zahlt aber dafür nix, weil er ja selber keine 3 Millionen Euro hat. Herr Köller nimmt sich also wieder ein Darlehen, wenn Sie so möchten, von den Anlegergeldern. Da er aber das Darlehen bedienen muss, aber auch für die Raten und Zinsen das Geld nicht hat, erhöht er einfach die Gehälter, und zwar seine. Verstehen Sie den ganzen Trick der Geschichte. Das ist der Hammer, nicht wahr?
Und das kam eben dann in der Recherche raus. Da hab ich gesagt, das mache ich nicht mehr mit. Dazu habe ich auch Stellung genommen. Na gut, jetzt bewirft man mich mit Schlamm.
Ich erzähle nicht, was nicht stimmt. Ich erzähle auch nichts Aufgeblasenes. Es ist tatsächlich das, wie es gewesen ist, und der Grund, weshalb ich weggegangen bin."
GoMoPa.net: Herr Demos, wir danken für das Interview.
GoMoPa.net schickte an Stephan Schäfer und Jonas Köller folgende Fragen:
Zitat:
1.) Haben Sie, Herr Schäfer, rund 2 Millionen Euro aus der S&K auf das Postbankkonto der Asset bzw. Immo GmbH in Offenbach transferiert, wenn ja, warum und was ist mit dem Geld geschehen?
2.) Haben Sie, Herr Köller, für den Kauf der Gerbermühle über Ihre Sachwertica GmbH ein Darlehen von der S&K in Höhe von 3 Millionen Euro aufgenommen, dass Sie persönlich zurückzahlen, indem Sie Ihre Bezüge erhöhten?
3.) Können Sie ein Beispiel für Ihr Konzept safe home nennen, bei dem der Käufer tatsächlich 20 Prozent Zinsen zahlt und tatsächlich nach einem Jahr zurückkauft?
4.) Warum mussten letztes Jahr die Vertriebsprovisionen gestoppt werden und war ein Aussetzen der Raten an die Lebensversicherungs-Kunden im Gespräch?
Leider gab es auf die Presseanfrage von GoMoPa.net von seiten der S&K keinerlei Reaktion☆. Nun denn ...
☆ P.S. Auf Wunsch von Petro Demos wurde heute morgen (7. August 2012) die Anmoderation des Interviews dahingehend geändert, dass die Zahlungen an die Lebensversicherungs-Kunden der S&K letztes Jahr noch nicht gestoppt worden seien, sondern dass der Auszahlungsstopp lediglich im Gespräch gewesen sei.
☆ Update 9. August 2012: GoMoPa.net hat immer noch keine Antwort auf die Fragen im Artikel von der S&K erhalten, weder von Stephan Schäfer noch von Jonas Köller, noch von einem Pressesprecher. Nun denn ...
Quelle: http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=1013&meldung=S&K-ein-Schneeballsystem-Ex-Vertriebschef-packt-aus
Sonntag, 5. August 2012
S&K Asset GmbH: Kein Segen für das Gorbitz Center Dresden
Seit 1998 in den Miesen: Gorbitz Center Dresden
Im Gegenteil:
Die finanzierende Hausbank des 11.600 Quadratmeter großen Einkaufszentrums "Gorbitz Center" (dem einzigen Objekt des Fonds) in der Harthaer Straße 3 in Dresden (Foto), die Berlin-Hannoversche Hypothekenbank AG, hat dieser Tage sogar an etliche Anleger Klagen verschickt.
Darin werden die Anleger (Gesellschafter/Kommanditisten) aufgefordert, die erhaltenen Ausschüttungen zurückzuzahlen, teilte die Berliner Rechtsanwältin Olivia Holik mit, die bereits mehrere Gesellschafter im Klageverfahren vertritt.
Rechtsanwältin Holik: "Zur Begründung führt die Bank aus, dass es sich bei den Ausschüttungen um gewinnunabhängige Entnahmen gehandelt hat, die vom Kommanditisten zurückzuzahlen seien."
Ausschüttungen?
Lang, lang ist es her, da die wirtschaftliche Situation des Gorbitz Centers überhaupt Ausschüttungen erlaubte. In den ersten fünf Jahren des Fonds, von 1993 bis einschließlich 1997, bekamen die Gesellschafter zwar jährlich 23,25 Prozent auf ihre Einzahlungen von rund 24 Millionen Euro überwiesen, aber 1998 war damit überraschend Schluss. Bis heute (mit Ausnahme von 2001, wo noch einmal 2 Prozent ausgeschüttet wurde) haben die Anleger auf ihre Einlagen keinen Cent mehr gesehen.
Der Fonds geriet seit 1998 dauerhaft in die Miesen, weil der Hauptmieter, ein Heimelektronikcenter der mittlerweile insolventen Quelle Schickedanz AG & Co aus Fürth, seinen Mietvertrag nach fünf Jahren gekündigt hatte. Für diesen Hauptmieter konnte bis heute kein adäquater Ersatz gefunden werden. Die Stadt Dresden erteilte zwar im Jahre 2000 eine Genehmigung für ein Outlet-Center auf 3.400 Quadratmetern im 1. Obergeschoss des Gorbitz Centers, aber, wie aus der Leistungsbilanz für das Jahr 2007 zu erlesen ist, "konnte dieses Konzept allerdings aufgrund fehlender Mietinteressenten (viele Unternehmensinsolvenzen, keine Expansion von Filialisten) nicht umgesetzt werden."
Quelle: http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=1012&meldung=S&K-Asset-GmbH-Kein-Segen-fuer-das-Gorbitz-Center-Dresden
Samstag, 4. August 2012
S&K: Undurchsichtige Immobiliengeschäfte
In aller Ausführlichkeit und geradezu euphorisch schildert Pressesprecher Christoph Gruhn aus der Frankfurter Firmenzentrale in der Kennedyallee 129, wie es der S&K dabei gelungen sei, die Finanzämter auszutricksen. S&K zahle keine Gewinnsteuer, der Käufer keine Grunderwerbssteuer.
Dieses Modell an sich ist absolut legal und gerade bei vielen Bauträgern sehr angesagt. Was allerdings "riecht", wie ein Bauträger gegenüber GoMoPa.net erläuterte, ist bei S&K der Versuch, den Käufer zu verschleiern. Normalerweise wird dieser bei den Objektgesellschaften (meist eine Kommanditgesellschaft) ins Handelsregister eingetragen. Und da kann jeder nachschauen. Natürlich nur, wenn es wirklich einen Eigentümerwechsel gegeben hat.
S&K sagt weder, in welcher Form die Objektgesellschaften existieren, noch wie sie heißen, noch wie der Käufer heißt. Das sei in der Branche absolut unüblich und "rieche" eben.
S&K beschreibt den Deal angeblich zum Wohle der Investoren, die der S&K einen Kredit von insgesamt 64 Millionen Euro anvertraut haben, so (Auszug):
Zitat:
Die Liegenschaften, allesamt in der Hand von fünf einzelnen Objektgesellschaften, wurden im Rahmen eines "share deals" an einen institutionellen Investor weiterveräußert. Dabei verbleiben die Immobilien in der Hand der Objektgesellschaften, lediglich die Eigentumsverhältnisse der Gesellschaften verändern sich. Im vorliegenden Fall überträgt die S&K Gruppe 94 % der Anteile an den neuen Eigentümer.
Über diesen Weg profitieren beide Seiten vom Verkauf. Denn einerseits ist der Verkauf von GmbH Anteilen weitestgehend steuerbefreit, andererseits wird bei Übertragung von maximal 94 % der Anteile für den neuen Eigentümer keine Grunderwerbssteuer fällig. Durch diesen Schritt sichert der Frankfurter Konzern sich und seinen Investoren alleine mit dieser Transaktion ein Vielfaches des Gesamtergebnisses aus 2011 ...
Zusätzlich behält die S&K Gruppe auch das Asset Management der veräußerten Objekte im Haus, wodurch in den kommenden Jahren weitere stabile Einnahmen zu verzeichnen sein werden ...
Im aktuell vorliegenden Fall haben die Vertragsparteien Stillschweigen über die Identität des Käufers vereinbart.
Im Klartext heißt das: Im Grundbuch ändert sich gar nichts. Die S&K bleibt augenscheinlich der Besitzer, kassiert ja sogar weiter die Miete. Dennoch gehört die Immobilie in Wirklichkeit gar nicht mehr der S&K (nur noch zu 6 Prozent). Wem die 94 Prozent gehören, bleibt geheim.
Auf diese Art und Weise kann man Immobilien untereinander oder mit Fremden unendlich hin- und herschieben, ohne, dass das Finanzamt und erst Recht nicht ein Anleger den wahren Besitzer der Immobilien erkennen kann. Scheinbar bleibt es die S&K.
Die Sparkasse Miltenberg kündigten bereits am 11. April 2012 die Konten des S&K-Gründers und Geschäftsführers Jonas Köller (31), die dessen Eltern für ihn führten, mit der Begründung: "Die Komplexität der Unternehmensgruppe ... ist für uns nicht transparent. Die Umsätze sind ... für uns nicht nachvollziehbar. Wir möchten ... die Geschäftsbeziehung ... nicht weiter ausbauen."
Für die S&K kein Beinbruch. Sie arbeitet nicht mit Bankkrediten. S&K borgt sich das Geld von Anlegern. Diese haben nicht die Möglichkeit, so genau nachzuschauen.
GoMoPa.net wollte von Jonas Köller und seinem Geschäftspartner Stephan Schäfer (33) wissen, welche Immobilien denn nun genau verkauft wurden, wo diese sich befinden, ob man beim Verkauf Verluste in Kauf genommen habe und warum der institutionelle Käufer unbedingt geheim bleiben will.
GoMoPa.net bekam keine Antwort. Also bleibt es weiter ein Rätsel, zu welchem Objekt das Foto gehört, dass S&K in seiner Pressemitteilung verbreitete (siehe Foto oben): Es zeigt in Nahaufnahme einen gelben Stahlgittermast mit Werbeschildern von deutschlandweiten Händlerketten wie Takko, Apollo Optik oder NKD und einen Bargeldautomaten der Sparda-Bank.
So undurchsichtig wie beim Immobilienverkauf geht es auch bei Wohnungsankäufen und Investitionen in Vertriebsstrukturen zu.
300 überschuldete Wohnungen in Sachsen
Bereits am 12. Juli 2012 bekam die Deutsche S&K Sachwert AG den Zuschlag für den Kauf der 300 Wohnungen der Roßweiner Wohnungsverwaltungs GmbH aus Sachsen von den Stadtverordneten. Die RWV GmbH gehört zu 100 Prozent der mittelsächsischen Stadt Roßwein.
Warum wird dieser Ankauf einer ganzen städtischen Wohnungsgesellschaft von der S&K nicht als Erfolg publiziert, obwohl S&K eine schnelle Presseabteilung unterhält?
GoMoPa.net fragte bei der RWV GmbH nach, wo möglicherweise der Hund begraben liege. Geschäftsführer Jörg Neumann (62) sieht erst mal einen ganz simplen Grund: "Die Rechtsaufsichtsbehörde des Landkreises Mittelsachsen muss noch zustimmen."
Aber dann schiebt er nach: "Die Deutsche S&K Sachwert AG hat eine Investitionsverpflichtung unterschrieben."
Was das heißt, kann man in der Sächsischen Zeitung nachlesen. Dort hatte der im Urlaub weilende Bürgermeister noch einen Tag vor der Abstimmung der Stadtverordneten am 12. Juli 2012 gesagt, dass die Wohnungsgesellschaft insolvent sei, würde sie nicht verkauft werden.
Der Deal sieht laut Sächsischer Zeitung so aus: S&K übernimmt 5,8 Millionen Darlehen der RWV und auch noch 840.000 Euro Bürgschaft der Kommune. Und verpflichtet sich außerdem, in die 300 Wohnungen zu investieren. Die Stadtväter können sich da nur die Hände reiben.
Die Mieteinnahmen scheinen in Roßwein nicht besonders hoch zu sein, die Nachfrage nach den Wohnungen der RWV wohl auch nicht. Wie Sauerbier wird zum Beispiel seit dem 11. November 2011 eine 3-Zimmerwohnung mit angeblich herrlicher Aussicht über Roßwein in der Bahnhofstraße 8 angeboten. Vergeblich, obwohl die sanierte Altbauwohnung (78,4 Quadratmeter) im 3. Stock für 320 Euro kalt plus 90 Euro Betriebskosten sowie einer Kaution von 300 Euro zu haben ist.
"An den Mieten wird sich nach dem Verkauf an die Deutsche S&K Sachwert AG auch nichts ändern", verspricht RWV-Geschäftsführer Neumann gegenüber GoMoPa.net.
Wie daraus für die Anleger eine Rendite erzielt werden soll, bleibt schleierhaft.
92 Objekte in Niedersachsen: Schrottimmobilien um der Provision willen?
Ein ebenfalls unwirtschaftlich erscheinender Immobilien-Ankauf in Niedersachsen lässt noch auf ein weiteres Motiv der S&K-Gründer schließen. Schäfer und Köller sind ja nicht nur Kreditnehmer von Anlegern, sondern zugleich auch Makler und Vertriebler - und da könnten bei solchen Deals auch auch dicke Provisionen winken.
Nach Informationen des Finanzmarkt-Dienstes Nawito aus Wächtersbach in Hessen habe die S&K vor kurzem von einem Kölner Immobilienunternehmen ein ganzes Paket von 92 Immobilien im Großraum Braunschweig, Hildesheim und Hannover übernommen.
Auch hier ist es nicht nachvollziehbar, warum S&K sich weigert, den Verkäufer zu nennen. Fürchtet S&K, dass der Verkäufer pikante Einzelheiten aus dem Verkauf erzählen könnte? Zum Beispiel über die Höhe der Provisonen?
Warum S&K sich auf den Deal einließ, obwohl der Verkäufer 1.200 Euro pro Quadratmeter verlangt haben soll, versetzt Branchenkenner in Erstaunen. Bei einem Weiterverkauf im strukturschwachen Norden Deutschlands ist kaum die Hälfte dieses Preises realistisch.
S&K-Einkaufsleiter Alexander Dold will von einem überteuerten Einkauf nichts wissen, er stellt den Kauf sogar als Schnäppchen dar.
"Wir haben vor", so Dold wörtlich, "aufgrund des sehr günstigen Kaufpreises, den Exit durch Blockverkauf anzugehen und manche Objekte durch Privatisierung wieder rasch zu veräußern. Wir gehen davon aus, da das Marktumfeld aktuell so gut ist, dass wir dies in den nächsten 2 bis 3 Monaten geschafft haben werden. Interessenten für einzelne Häuser aber auch für einzelne Wohnungen haben wir schon."
Neben diesen "Schnäppchenwohnungen" in Roßwein und in Häuserblöcken in Niedersachsen steht auf der anderen Seite des als Sicherheit für die Anlegerkredite dienenden S&K-Portfolios auch eine Traumvilla auf Mallorca. Ein Weiterverkauf erscheint auch hier sehr ambitioniert zu sein.
Angeblich sei der Immobilienmarkt auf Mallorca völlig abgekoppelt von der spanischen Immobilienkrise auf dem Festland, versuchte S&K in einer Presseerklärung im Mai diesen Jahres zu entschuldigen, dass die eigens in Palma gegründete Tochtergesellschaft S&K Sachwert Mallorca S.L. in Palmas Stadtteil Son Vida fast 7,5 Millionen Euro für eine Villa (900 Quadratmeter Wohnfläche auf 6.000 Quadratmetern Grund) hingelegt hat.
Auch hier ist wie bei den Objekten in Großwein und Hannover eine Veräußerung mit Gewinn äußerst fraglich. Doch im Fall der Luxusvilla fährt S&K ein ganz besonderes Verkaufsgeschütz auf: ein Gerücht über eine möglicherweise prominente Nachbarschaft.
In der Pressemitteilung vom 10. Mai 2012 heißt es dazu wörtlich:
Zitat:
Angeblich interessiert sich Formel 1 Chefvermarkter Bernie Ecclestone für das direkte Nachbarobjekt, das berühmte Chamäleon Haus, das derzeit von Engel & Völkers für 29 Millionen Euro angeboten wird. Damit stiege auch der Preis des S&K-Objektes. Aber auch so ist sich S&K Vorstand Dr. Jonas Köller sicher, der Erwerb der Villa in Son Vida ist nicht nur ein gelungener Einstieg in das internationale Geschäft, sondern auch eine herausragende Chance für die Investoren an seinem Unternehmen.
7 Millionen Euro für ein Geldverbrennungs-Fondshaus
Um noch mehr Investoren (Kreditgeber) für die S&K zu gewinnen, gibt die S&K auch schon mal 7 Millionen Euro für die Kunden- und Vertriebskontakte des angeschlagenen, aber dafür alteingesessenen Münchner Fondshauses DCM Deutsche Capital Management AG aus. Wie werthaltig ist diese Investition?
Im Juni diesen Jahres habe man die DCM Service GmbH und die DCM Verwaltungs GmbH übernommen, sie gingen in das Eigentum der S&K Asset GmbH über.
Sonderbar sei daran, dass keine Strategie hinter diesen Deals erkennbar wäre, schrieb der Branchendienst Nawito. Die DCM AG selbst war erst kurz zuvor von einem polnischen Investor mit dem Namen Texon übernommen worden, der offensichtlich auch nur Kontakte nach Deutschland suchte, weil er zwar Rechte zum Bau von Windparks besitze, aber noch nicht einen einzigen gebaut hat. Der polnische Investor zeigte zuvor keinerlei erkennbare Geschäftstätigkeit.
Was die S&K Gruppe mit den beiden Managementgesellschaften für die noch laufenden DCM-Fonds vorhat, liegt im Dunkeln.
Etliche DCM-Immobilienfonds sollen gerade ohne Not durch Missmanagement Anlegergelder in Millionenhöhe verbrannt haben, wie Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll aus Lahr im Schwarzwald bemängelt, weil das Management Beteiligungen an geschlossenen Fonds mit - überwiegend - werthaltigen Immobilien in eine wertlose Aktieninhaberschaft umwandelte.
S&K kaufte sich von der DCM wahrlich keine gute Leistungsbilanz, in den Bestandsfonds schlummern unzählige Probleme. Das Motiv muss also woanders liegen.
Im Mai diesen Jahres war die langjährige DCM-Vertriebschefin Alexandra Wiedmann bei der eben erst gegründeten S&K Vertriebs AG zum Vorstand berufen worden. Das spricht dafür, dass es S&K bei dem Kauf der DCM-Gesellschaften lediglich auf die Vertriebs- und Kundenkontakte der DCM abgesehen hat als auf mögliche Gewinne.
Über die DCM-Gesellschaften kontrolliert man zugleich auch den Geldfluss aller noch vorhandenen Immobilienfonds der DCM AG und wisse auch, wann eine Insolvenz ansteht, aus der man dann billig eine Immobilie kaufen könnte.
Von diesem Investment will die S&K gerade nicht mehr so viel wissen, der Deal sei rückabgewickelt worden, versicherte Stephan Schäfer dem Branchendienst Nawito, blieb aber einen Nachweis für die Rückabwicklung schuldig. Nun denn ...
Donnerstag, 2. August 2012
Stephan Schäfer und Jonas Köller – Deutsche S&K Sachwert AG – in Mordversuch verwickelt???
S&K in versuchten Mord verwickelt?
Die Geschichten werden immer besser. Ob sie damit aber auch glaubwürdiger werden steht auf einem anderen Blatt Papier. Wie dem auch sei, eine äußerst amüsante Seite in den Weiten des Internets ist die Plattform www.null-zensur.com die sich in großen Teilen mit der mittlerweile so genannten Nutella Bande beschäftigt.
————
Null Zensur behauptet, dass die Macher der Deutsche S&K Sachwert AG, die Herren Dr. Schäfer und Köller tatsächlich mit einem Attentat auf einen angeblichen Informanten zutun hätten. Wörtlich heißt es:
S&K beauftragte einen bekannten schwer kriminellen dafür zu sorgen, dass auf Null-Zensur alles über S&K gelöscht wird.
Dann ein Treffen am 17.07.2012 mit einem Vermittler zwischen Null-Zensur und S&K (Schäfer und Köller plus Anwälte) im Hotel Gerbermühle in Frankfurt auf Einladung der S&K.
Der Vermittler war in Frankfurt zu einem Gespräch eingeladen. Zusagen wurden im Vorfeld von S&K getätigt, dann aber nicht eingehalten. Der Vermittler wurde von den Firmeninhabern und von deren Anwälten mit rechtswidrigen Handlungen massiv eingeschüchtert. Die Drohgebärden vom Firmeninhaber waren beängstigend.
S&K beauftragte einen bekannten Verbrecher, der auch vor dem Äußersten nicht zurückschreckt, dafür zu sorgen, dass die Webseite „Null-Zensur“ verschwindet.
Dieser Verbrecher bediente sich Maßnahmen die sogar mit Morddrohungen gegen den Vermittler
- mit Telefonanrufen, SMS
- Morddrohung im Briefkasten
- anonymen Drohmails einhergingen.
Die Zusammenarbeit mit diesem Verbrecher wurde von S&K zugegeben. Und dann kam es wie es kommen musste? Nach diesen wochenlangen Morddrohungen verunglückt der Bedrohte tatsächlich!
Der Vermittler verunglückte auf der Autobahn bei relativ hoher Geschwindigkeit auf dem Nachhauseweg von Frankfurt. Die Polizei stelle einen Reifenplatzer hinten rechts fest. Das Fahrzeug ist Totalschaden. Wie durch ein Wunder kam der Fahrer mit leichten Verletzungen davon.
Ob man nun will oder nicht, da rücken die vorangegangenen Drohungen in ein ganz anderes Licht.
Bekannt ist, dass das Fahrzeug des Vermittlers in einem technisch einwandfreien Zustand war.
Eigentlich sollte die Öffentlichkeit davon erfahren. Ein Presseverteiler wäre hier angebracht. Wir wollen aber noch die 30. Kalenderwoche abwarten. Für den Fall, dass es doch noch zu einer internen Lösung kommen sollte. Die Entscheidung treffen nicht wir von Null-Zensur.
Bei diesem Treffen wurden den Anwälten von S&K auch die IP`s des Admin offengelegt. Es gab keine Rückschlüsse zu der vermuteten Person.
Die Geschichten werden immer besser. Ob sie damit aber auch glaubwürdiger werden steht auf einem anderen Blatt Papier. Wie dem auch sei, eine äußerst amüsante Seite in den Weiten des Internets ist die Plattform www.null-zensur.com die sich in großen Teilen mit der mittlerweile so genannten Nutella Bande beschäftigt.
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Null Zensur behauptet, dass die Macher der Deutsche S&K Sachwert AG, die Herren Dr. Schäfer und Köller tatsächlich mit einem Attentat auf einen angeblichen Informanten zutun hätten. Wörtlich heißt es:
S&K beauftragte einen bekannten schwer kriminellen dafür zu sorgen, dass auf Null-Zensur alles über S&K gelöscht wird.
Dann ein Treffen am 17.07.2012 mit einem Vermittler zwischen Null-Zensur und S&K (Schäfer und Köller plus Anwälte) im Hotel Gerbermühle in Frankfurt auf Einladung der S&K.
Der Vermittler war in Frankfurt zu einem Gespräch eingeladen. Zusagen wurden im Vorfeld von S&K getätigt, dann aber nicht eingehalten. Der Vermittler wurde von den Firmeninhabern und von deren Anwälten mit rechtswidrigen Handlungen massiv eingeschüchtert. Die Drohgebärden vom Firmeninhaber waren beängstigend.
S&K beauftragte einen bekannten Verbrecher, der auch vor dem Äußersten nicht zurückschreckt, dafür zu sorgen, dass die Webseite „Null-Zensur“ verschwindet.
Dieser Verbrecher bediente sich Maßnahmen die sogar mit Morddrohungen gegen den Vermittler
- mit Telefonanrufen, SMS
- Morddrohung im Briefkasten
- anonymen Drohmails einhergingen.
Die Zusammenarbeit mit diesem Verbrecher wurde von S&K zugegeben. Und dann kam es wie es kommen musste? Nach diesen wochenlangen Morddrohungen verunglückt der Bedrohte tatsächlich!
Der Vermittler verunglückte auf der Autobahn bei relativ hoher Geschwindigkeit auf dem Nachhauseweg von Frankfurt. Die Polizei stelle einen Reifenplatzer hinten rechts fest. Das Fahrzeug ist Totalschaden. Wie durch ein Wunder kam der Fahrer mit leichten Verletzungen davon.
Ob man nun will oder nicht, da rücken die vorangegangenen Drohungen in ein ganz anderes Licht.
Bekannt ist, dass das Fahrzeug des Vermittlers in einem technisch einwandfreien Zustand war.
Eigentlich sollte die Öffentlichkeit davon erfahren. Ein Presseverteiler wäre hier angebracht. Wir wollen aber noch die 30. Kalenderwoche abwarten. Für den Fall, dass es doch noch zu einer internen Lösung kommen sollte. Die Entscheidung treffen nicht wir von Null-Zensur.
Bei diesem Treffen wurden den Anwälten von S&K auch die IP`s des Admin offengelegt. Es gab keine Rückschlüsse zu der vermuteten Person.
Mittwoch, 1. August 2012
S&K: Protz auf Pump und den Staatsanwalt im Nacken?
Die beiden Frankfurter Immobilienmakler Stephan Schäfer (33) und Dr. h.c. Jonas Köller (31) von der Deutschen S&K Sachwert AG posieren gern mit dicken Schlitten und Models vor einer pompösen Villa auf Fotos, die im Internet kursieren (hier rechts im Fotobeispiel Stephan Schäfer).
Sind das die Investments, die sich ein Anleger für sein Geld wünscht? Nun, es geht ja noch weiter.
1,7 Millionen Euro mal eben für eine Ex-Villa von Playboy Gunter Sachs im bayerischen Schweinfurt - rein zu Schulungszwecken. Rund 7 Millionen Euro für eine Nobel-Villa in Palma - als erstes Vorzeige-Standbein auf Mallorca. Oder mal eben 7 Millionen für die Kunden- und Vertriebskontakte des angeschlagenen, aber dafür alteingesessenen Münchner Fondshauses DCM Deutsche Capital Management AG.
Ziel sei der Aufbau eines Finanzdienstleistungskonzerns unter dem Dach von S&K, ließ Köller vorigen Monat in der Vertriebs-Finanzfachzeitschrift procontra aus Berlin verlauten (auf dem Foto rechts steigen Köller und Schäfer in einen Lamborghini aus ihrem privaten Fuhrpark).
Doch das Geld, mit dem sie so prahlen, gehört ihnen gar nicht. Es sind Anlegerkredite, die sie teuer zurückzahlen müssen - wenn sie nicht, wie andere vor ihnen, vorher ins Straucheln geraten oder gar pleitegehen. Die Fondszeitung spricht hier von einem Klumpenrisiko.
Das Geld sammelt unter anderem das Hamburger Emissionshaus United Investors ein. Dessen Geschäftsführer Thomas Gloy ist gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der Deutsche S&K Sachwert AG. Die Hamburger legten für die Frankfurter zwei Fonds auf, die sie auch nach ihnen benannten: den Fonds S&K Investment GmbH & Co. KG im Oktober 2008 mit einer Laufzeit von fünf Jahren und Anfang diesen Jahres den Fonds Deutsche S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG mit einer Laufzeit von vier Jahren.
Ersterer spülte bis Ende 2009 rund 34 Millionen Euro in die Kasse der S&K, letzterer brachte in den ersten sieben Monaten diesen Jahres 30 Millionen Euro, so dass das angepeilte Fondsvolumen für den zweiten Fonds gerade auf 50 Millionen Euro erhöht wurde. Die Anleger können mit 10.000 Euro plus 5 Prozent Agio einsteigen.
Mit nur 50.000 Euro Eigenkapital, also einer äußerst schwachen Bonität, hatte S&K im Jahre 2010 zunächst einmal rund 15 Millionen Euro Kredit aus dem ersten Fonds aufgenommen, nun sind es inzwischen allein für diesen Fonds 34 Millionen Euro an Kredit.
Die Kreditbedingungen sind verblüffend. S&K zahlt als Kreditnehmer eine auf dem Markt wohl einmalige Kreditvermittlungsgebühr an United Investors von sage und schreibe 14,5 Prozent auf die Kreditsumme.
Darüber hinaus verpflichtete sich S&K, jährlich bis zur Rückzahlung des Darlehens 10 Prozent der Darlehenssumme plus 3,5 Prozent aus dem Überschuss auszuzahlen, den die Makler selbst im jeweiligen Geschäftsjahr für sich erwirtschaften sollten.
Für die 30 Millionen Euro Kredit des neuen Fonds muss S&K sogar 12 Prozent Festzins aufbringen. Die Rückzahlung soll schon nach vier Jahren erfolgen. Eine schwere Bürde.
Wie verantwortungsvoll S&K mit den Anlegerkrediten umgeht, sehen Sie hier:
Am 10. März 2011 lud S&K zum Beispiel zu einer After Party der Immobilienmesse Mipim in Cannes in die dortige eigene Villa mit Außenpool und Meerblick ein.

Am 29. August 2011 ließ sich S&K als Hauptsponsor des Finanzwelt Eagles Charity Golf Cup in Baden-Baden feiern. Stephan Schäfer (mitte) durfte auf ein Foto mit Fußball-Ikone Franz Beckenbauer (links). Entertainer Ross Antony schwärmte mehr vom Vorprogramm: einem Ferrari-Sicherheitsfahrtraining.
Zur geladenen Creme de la Creme der Finanzwelt gehörte auch Slobodan Cvetkovic von der Prosperia AG mit unbekanntem Stammsitz (vermutet wird Würzburg) und seinem Mephisto Fonds, der in sündige Unternehmungen investieren würde, aber eine schwere Last von überschuldeten Vorgängerfonds für Vertriebe und Gebühren im Nacken hat.
Auch zur Hot Volaute der Finanzwelt fühlte sich Matthias Adamietz von der MAC Consult GmbH aus Kassel zugehörig. Der Emittent Immovation AG ebenfalls aus Kassel hatte sich von Adamietz als ehemaligen Vertriebsvorstand getrennt, nachdem es juristische Querelen mit Vertrieblern wegen angeblich unbezahlter Provisionen gab.
Auch in diesem Jahr tritt die S&K beim Baden-Badener Golfturnier am 5. und 6. August wieder als Hauptsponsor auf.
Für Köller ein großer Auftritt. Jonas Köller stammt aus einfachen Verhältnissen.
Er ist der älteste Sohn eines Krankenpflegers und einer gelernten Krankenschwester und heutigen selbständigen Referentin für Gesundheit aus Großheubach (rund 5.000 Einwohner) in Unterfranken. Die Eltern mussten ihr Einfamilienhaus mühsam abstottern, und der Bub aus dem bayerischen Maintal kauft heute Villen und Vertriebe wie andere Milch und Brot.
Vor zwölf Jahren habe Köller seiner erste eigene Wohnung zusammen mit Kumpel Stephan Schäfer aus einer Zwangsversteigerung ergattert. Damals sei die Idee entstanden, so etwas doch beruflich zu machen.
Im Jahre 2000 gründeten sie ihre Deutsche S&K Sachwert AG, arbeiteten zunächst für einen ausländischen Investor und ab 2007 für sich allein. Mit dem ersten richtig großen Geld zur freien Verfügung aus Hamburg im Jahre 2010 (15 Millionen Euro Kredit) begann ein rasanter Aufstieg, auch privat.
Get rich or die trying
Köller bewohnt heute eine Luxusvilla in Erlenbach bei Aschaffenburg. Sein Motto ließ er in Stein meißeln. Er ließ sich davor fotografieren. Im linken Arm seine Freundin, mit der er nach eigenen Angaben gegenüber dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net 3 Jahre zusammen ist, und das Ding im rechten Arm sieht so aus wie eine Maschinengewehr-Attrappe. Das Motto lautet: Get rich or die trying (Werde reich oder sterbe bei dem Versuch).
Sein jüngerer Bruder Lukas Köller (21), von dem kein Berufsabschluss bekannt ist, wurde plötzlich Geschäftsführer einer Playboy Mansion GmbH und drei weiterer Firmen (Köller Renditeobjekte GmbH, Köller Sachwertkonzept GmbH, Köller Sachwerte GmbH, alle in der Privatvilla von Köller angesiedelt, wo die Brüder auch wohnen) und soll ein Gehalt von 25.000 Euro im Monat aus den Geschäftsführerposten der Firmen beziehen, die noch gar keine Bilanz vorweisen können, und darf einen Aston Martin für rund 200.000 Euro fahren.
Aber nicht nur die Verwandtschaft wird bedacht. So ist ein knallgelber Lamborghini Gallardo gerade das standesgemäße Vorstands-Auto von Sebastian Grossmann in Köln. Dort leitet der Ex-S&K-Callcenter-Chef die neugegründete ISG Wohnkonzept AG Köln, die künftig für S&K-Neubauobjekte verantwortlich sein soll. Eine Bilanz kann diese AG noch nicht vorweisen, aber ein fast 400.000 Euro teures Luxusauto.
Zum Vergleich: Der letzte Protzmakler von Berlin, Kai-Uwe Klug (31, Foto © KK Royal Basement GmbH), der sich auf mehr als 100 Videos mit Hummer, Lamborghinis und Maybachs und seiner schlossähnlichen Villa im Berliner Umland - ebenfalls zu Schulungszwecken - im Internet zeigte, musste seinen 30. Geburtstag hinter Gittern verbringen, weil er wohl zu nimmersatt war und seine Firma KK Royal Basement GmbH in Berlin-Wilmersdorf als Selbstbedienungsladen benutzt und sich mit einem sechsstelligen Betrag aus der Firmenkasse bedient haben soll.
Am 23. Juni 2012 schickte ihn das Berliner Landgericht dann sogar wegen gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Immobilienbetruges für 5 Jahre hinter Gitter, sein Notar Marcel Eupen aus Falkensee (westlich von Berlin) wurde am 18. Juli 2012 verhaftet.
Von solcherlei Nimmersattheit und krummen Geschäften sind die Frankfurter Immobiliengrößen Schäfer und Köller weit entfernt. Obwohl es auch schon eine Hausdurchsuchung gab.
Köllers edle Privatvilla in Erlenbach bei Aschaffenburg und der Frankfurter S&K-Geschäftssitz wurden am 5. Juni 2012 zeitgleich und im Zusammenhang mit Räumlichkeiten eines Aschaffenburger Doktortitelhändlers durchsucht, zu dem sogar ein Sondereinsatzkommando der Polizei angerückt war.
Der Vorwurf: Köller soll von dem 43jährigen Mann, der laut Main-Netz 1995 in Frankfurt unter anderem wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung zu elf Jahren Haft verurteilt worden war, zwei falsche Doktortitel gekauft haben und einen falschen Doktortitel im Geschäftsverkehr verwendet haben. Köller beteuerte gegenüber dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net, seinen Doktortitel nicht gegen Geld im Ausland erworben zu haben, wollte aber auch nicht sagen, an welcher Universität und zu welchem Thema er promovierte.
Das Ganze sei auf eine Anzeige einer entlassenen Mitarbeiterin zurückzuführen, schrieb S&K-Pressesprecher Michael Oehme in einer offiziellen Stellungnahme tags darauf. Inzwischen nennt sich Köller im Impressum der Deutsche S&K Sachwert AG wieder Dr.h.c. - Doktor ehrenhalber. Wobei er noch die Erklärung schuldet, für welche Leistung er von welcher ausländischen Universität diesen Ehrendoktor verliehen bekommen haben will. In einen Ausweis darf man einen solchen Ehrendoktor nicht eintragen, er gehört, im Gegensatz zu einem wissenschaftlich erworbenen Doktor, nicht zum Namen. Köller ist somit Köller und nicht Dr. Köller.
Main-Netz wunderte sich in seinem Bericht über die Hausdurchsuchung über das Ausmaß der Polizeiaktion: "Ein Sondereinsatzkommando wird angefordert - bloß wegen eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts auf Missbrauch von Titeln und Urkundenfälschung, wie es in einer Pressemitteilung der Polizei zu dem Fall heißt?"
Aber nicht nur die Medien wundern sich im Maingebiet, was da bei den Köller-Brüdern in Erlenbach los ist.
Im 12 Kilometer entfernten Großheubach zerreißen sich die Bewohner den Mund. Die langjährige Hausbank der Familie Köller, die Sparkasse Miltenberg, kündigte den Eltern von Jonas und Lukas Köller in einem Schreiben vom 11. April 2012 die Firmen-Kundenbeziehung auf und bat die Eltern, sich eine andere Bank zu suchen.
Die Sparkasse Miltenberg stellte Jonas Köller ein niederschmetterndes Zeugnis aus - "nicht transparent", Umsätze "nicht nachvollziehbar":
Die Begründung für die Kündigung der Köller-Firmen-Konten ist zugleich ein niederschmetterndes Zeugnis für die Vertrauenswürdigkeit der Geschäfte des S&K-Gründers Jonas Köller. In der Schule würde man das eine glatte 6 nennen. So heißt es in dem Sparkassenschreiben: "Unternehmensgruppe ... für uns nicht transparent. Die Umsätze sind ... nicht nachvollziehbar ... Geschäftsverbindung ... nicht weiter ausbauen ..."
Es sei kein Wunder, dass man die S&K nicht verstehe, kontert Köllers Geschäftspartner Stephan Schäfer in einem Interview der Vertriebs-Zeitschrift Performance. S&K verändere sich ständig und so schnell, dass Nachahmer gar keine Chance hätten.
Schäfer sagte gegenüber Performance: "Da wir uns ständig verändern und unser Geschäftsmodell dem Markt anpassen, kommen Nachahmer gar nicht hinterher. Wenn Sie es geschafft haben, uns zu kopieren, machen wir schon etwas ganz anderes, weil das kopierte Modell gar nicht mehr zeitgemäß ist."
Das Modell, dass S&K fährt, mag immer neue Namen, Firmen, Vertriebe bekommen, aber im Kern ist es dasselbe, dass die Bonner Finanzmarktaufsicht BaFin der Deutschen S&K Sachwert AG im Jahre 2009 bezüglich des Ankaufs von Kapitallebensversicherungen mit einem garantierten Rückzahlungsversprechen untersagt hatte, weil die S&K diese Versprechen gar nicht halten könne.
Die S&K Sachwert AG lockte auf ihrer Homepage sogar mit einer Verdreifachung des Rückkaufwerts. Dafür müssen die Verkäufer jedoch acht Jahre auf die Auszahlung warten. Danach erhalten sie den Betrag in "192 gleichbleibenden, monatlichen Raten". Bis das versprochene Geld endgültig und in Summe eingegangen ist, vergingen so 24 Jahre.
Aus dem BaFin-Verbot dieses Geschäfts hat die S&K gelernt. Sie lässt sich die Anlegergelder nun als partiarische Darlehen, also als gewinnabhängige Beteiligungsdarlehen, ausreichen.
Das geschieht erfolgreich über das Fondshaus United Investors in Hamburg. Und über eine eigene Vertriebsschiene, die Asset Trust AG. Die will wie ein Staubsauger alle irgendwo angelegten Gelder (Lebensversicherungen, Bausparverträge, Fonds) loseisen und aufsaugen.
Das frei werdende Geld sollen die Anleger über die Asset Trust AG als Kredite an die S&K ausreichen. Das Produkt nennt sich Vario Trust. Der Anleger entscheidet selbst, wie viel Geld er wie lange der S&K zur Verfügung stellen will.
Die Anleger würden bei der S&K viel mehr Gewinn auf ihr Geld als anderswo erhalten. Und außerdem seien alle Kredite mit Immobilien abgesichert. Man habe schließlich 180 Millionen Euro an Immobilienwerten im Bestand.
Wie sollen die Anleger allerdings bei so viel vorgegaukelter Sicherheit ahnen, wie wenig werthaltig ein Immobilienbestand werden kann, wenn große Mieter abspringen, wenn möglicherweise S&K im Grundbuch steht, aber die S&K über eine Objektgesellschaft 95 Prozent der Anteile an einen anderen Investor verschoben hat, ohne dass das im Grundbuch auftaucht?
Wahrscheinlich um den Anlegern Seriosität vorzugaukeln, fordert die Asset Trust AG die Anleger sogar per Link auf, bei der Stiftung Warentest den dortigen Renditerechner für ihre Lebensversicherung zu benutzen.
Einer der Väter dieser Asset Trust AG ist der erst mitte vorigen Jahres von Köller und Schäfer zur S&K-Gruppe geholte Vertriebs-Profi Daniel Fritsch (34) aus Erdweg in Hessen.
Fritsch war von September 2010 bis März 2011 Direktor der SAM Management Group AG in Hergiswil in der Schweiz, einem direkten Konkurrenten der S&K.
Und auch gegen ihn laufen staatsanwaltschaftliche Ermittlungen, wie die Fondszeitung schreibt. Fritsch steht im Verdacht, in einer früheren Firma Gelder veruntreut zu haben beziehungsweise zur Veruntreuung angestiftet zu haben.
"Deshalb", so die Fondszeitung weiter, "liefen vor wenigen Wochen Hausdurchsuchungen in Bayern und Hessen. Im Fokus standen Firmen oder Personen, mit denen Daniel Fritsch zu tun hat oder hatte.
Fest steht:
Aufgrund von mehreren Strafanzeigen gegen Fritsch wurde nach Prüfung des Anfangsverdachts ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, das zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen ist."
Der Dritte im Bunde, Stephan Schäfer, hat mehrere Strafanzeigen wegen Verleumdung und sogar eine wegen Körperverletzung am Hals.
Schäfer, dem man auch Kontakte zum Frankfurter Rotlichtmilieu nachsagt, soll vor kurzem einen Kölner Detektiv zusammengeschlagen haben. Den habe Schäfer erst angeheuert und wohl auch schon einmal bezahlt, damit er herausfindet, wer hinter bestimmten Blogs im Internet stehe, auf denen Details über Verschwendung und Prunksucht der S&K-Bosse veröffentlicht wurden.
Als der Detektiv zu einem zweiten Treffen kam, um über seine Recherchen zu berichten und seinen ausgemachten Endlohn empfangen wollte, hätten ihn Schäfer und Köller in einem Hotelzimmer zusammengeschlagen und ihn zwingen wollen, ein Geständnis zu unterschreiben, er stecke mit den Blogbetreibern unter einer Decke und wolle S&K nur erpressen. Schäfer habe den Detektiv gefragt, ob er unterschreibe oder ob man die Polizei rufen solle.
Der Detektiv entschied sich sofort für die Polizei und zeigte Schäfer wegen Erpressung und Körperverletzung an.
Schäfer pflegt auch einen eigenartigen Umgang mit Medien.
Der Düsseldorfer Branchendienst kapital-markt intern hatte es gewagt, die Kapitaldecke der beiden Makler im Jahre 2010 in Höhe von 50.000 Euro als zu dünn für einen anvisierten Riesenkredit von mehr als 15 Millionen Euro von den United Investors aus Hamburg zu kritisieren.
Prompt erschien in der Finanzzeitschrift procontra vom Alsterspree Verlag ein Artikel, der, ohne Beweise zu nennen, einfach behauptete, kapital-markt intern verlange Geld für positive Berichterstattung oder übe mit negativer Berichterstattung Druck aus.
Nachdem GoMoP.net am 20. Juni 2012 in einem Artikel aufdeckte, dass procontra womöglich gar nicht anders könne, als die Interessen von Finanzvertrieben zu vertreten, für die sie Firmenbroschüren erstellen und Messeauftritte begleiten, und mit denen auch S&K näher zu tun habe, kam Stephan Schäfer wahrscheinlich wieder einmal auf einen kriminellen Gedanken.
Schäfer hatte vor, nun auch GoMoPa.net wie zuvor schon kapital-markt intern als Erpresser dastehen zu lassen, damit niemand mehr GoMoPa.net glauben solle. Und Schäfer kündigte seine Lüge über GoMoPa.net auch noch per E-Mail an.
Stephan Schäfer verschickte am 23.Juli eine E-Mail (unter anderem auch an Jonas Köller, die Rechtschreibfehler wurden so belassen):
Am 30. Juli 2010 setzte Schäfer seine Ankündigung um. Schäfer verschickte eine Rundmail an seine Vertriebspartner (Auszug):
Eine Lüge: Niemand ist bei GoMoPa.net "vielfach strafrechtlich in Erscheinung getreten", GoMoPa.net hat an S&K Fragen geschickt, zum Beispiel, woher das viele Geld stammt und warum man denn so protzig zur Arbeit fahren muss. Die Antwort von Jonas Köller (Interview-Foto © Jonas Köller) lautete: Man habe das Geld redlich verdient und wolle einfach nur schnell zur Arbeit kommen. Der Pressesprecher der S&K-Gruppe und auch der United Investors, Michael Oehme, fragte den GoMoPa.net-Redakteur zurück, ob ihm denn GoMoPa.net zu wenig bezahlen würde.
Zur gestrigen Erpressungs-Lügengeschichte von Schäfer über GoMoPa.net nimmt GoMoPa.net- Maurischat wie folgt Stellung: "Auf für uns wenig geistreiche und nicht nachvollziehbare Angriffe der S&K-Geschäftsleitung, die sich via E-Mail an die gecharterten S&K-Vertriebe auch gegen unser Haus richten, können wir momentan aus prozesstaktischen Gründen nicht eingehen. Wir bitten um Verständnis und versprechen, unsere Leser zu gegebener Zeit umfassend aufzuklären. Wir haben gegen die S&K-Macher Schäfer und Köller gestern zivil- und strafrechtliche Schritte einleiten lassen!" Nun denn ...
Quelle: http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=1005&meldung=S&K-Protz-auf-Pump-und-den-Staatsanwalt-im-Nacken
Sind das die Investments, die sich ein Anleger für sein Geld wünscht? Nun, es geht ja noch weiter.
1,7 Millionen Euro mal eben für eine Ex-Villa von Playboy Gunter Sachs im bayerischen Schweinfurt - rein zu Schulungszwecken. Rund 7 Millionen Euro für eine Nobel-Villa in Palma - als erstes Vorzeige-Standbein auf Mallorca. Oder mal eben 7 Millionen für die Kunden- und Vertriebskontakte des angeschlagenen, aber dafür alteingesessenen Münchner Fondshauses DCM Deutsche Capital Management AG.
Ziel sei der Aufbau eines Finanzdienstleistungskonzerns unter dem Dach von S&K, ließ Köller vorigen Monat in der Vertriebs-Finanzfachzeitschrift procontra aus Berlin verlauten (auf dem Foto rechts steigen Köller und Schäfer in einen Lamborghini aus ihrem privaten Fuhrpark).
Doch das Geld, mit dem sie so prahlen, gehört ihnen gar nicht. Es sind Anlegerkredite, die sie teuer zurückzahlen müssen - wenn sie nicht, wie andere vor ihnen, vorher ins Straucheln geraten oder gar pleitegehen. Die Fondszeitung spricht hier von einem Klumpenrisiko.
Das Geld sammelt unter anderem das Hamburger Emissionshaus United Investors ein. Dessen Geschäftsführer Thomas Gloy ist gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der Deutsche S&K Sachwert AG. Die Hamburger legten für die Frankfurter zwei Fonds auf, die sie auch nach ihnen benannten: den Fonds S&K Investment GmbH & Co. KG im Oktober 2008 mit einer Laufzeit von fünf Jahren und Anfang diesen Jahres den Fonds Deutsche S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG mit einer Laufzeit von vier Jahren.
Ersterer spülte bis Ende 2009 rund 34 Millionen Euro in die Kasse der S&K, letzterer brachte in den ersten sieben Monaten diesen Jahres 30 Millionen Euro, so dass das angepeilte Fondsvolumen für den zweiten Fonds gerade auf 50 Millionen Euro erhöht wurde. Die Anleger können mit 10.000 Euro plus 5 Prozent Agio einsteigen.
Mit nur 50.000 Euro Eigenkapital, also einer äußerst schwachen Bonität, hatte S&K im Jahre 2010 zunächst einmal rund 15 Millionen Euro Kredit aus dem ersten Fonds aufgenommen, nun sind es inzwischen allein für diesen Fonds 34 Millionen Euro an Kredit.
Die Kreditbedingungen sind verblüffend. S&K zahlt als Kreditnehmer eine auf dem Markt wohl einmalige Kreditvermittlungsgebühr an United Investors von sage und schreibe 14,5 Prozent auf die Kreditsumme.
Darüber hinaus verpflichtete sich S&K, jährlich bis zur Rückzahlung des Darlehens 10 Prozent der Darlehenssumme plus 3,5 Prozent aus dem Überschuss auszuzahlen, den die Makler selbst im jeweiligen Geschäftsjahr für sich erwirtschaften sollten.
Für die 30 Millionen Euro Kredit des neuen Fonds muss S&K sogar 12 Prozent Festzins aufbringen. Die Rückzahlung soll schon nach vier Jahren erfolgen. Eine schwere Bürde.
Wie verantwortungsvoll S&K mit den Anlegerkrediten umgeht, sehen Sie hier:
Am 10. März 2011 lud S&K zum Beispiel zu einer After Party der Immobilienmesse Mipim in Cannes in die dortige eigene Villa mit Außenpool und Meerblick ein.
Am 29. August 2011 ließ sich S&K als Hauptsponsor des Finanzwelt Eagles Charity Golf Cup in Baden-Baden feiern. Stephan Schäfer (mitte) durfte auf ein Foto mit Fußball-Ikone Franz Beckenbauer (links). Entertainer Ross Antony schwärmte mehr vom Vorprogramm: einem Ferrari-Sicherheitsfahrtraining.
Zur geladenen Creme de la Creme der Finanzwelt gehörte auch Slobodan Cvetkovic von der Prosperia AG mit unbekanntem Stammsitz (vermutet wird Würzburg) und seinem Mephisto Fonds, der in sündige Unternehmungen investieren würde, aber eine schwere Last von überschuldeten Vorgängerfonds für Vertriebe und Gebühren im Nacken hat.
Auch zur Hot Volaute der Finanzwelt fühlte sich Matthias Adamietz von der MAC Consult GmbH aus Kassel zugehörig. Der Emittent Immovation AG ebenfalls aus Kassel hatte sich von Adamietz als ehemaligen Vertriebsvorstand getrennt, nachdem es juristische Querelen mit Vertrieblern wegen angeblich unbezahlter Provisionen gab.
Auch in diesem Jahr tritt die S&K beim Baden-Badener Golfturnier am 5. und 6. August wieder als Hauptsponsor auf.
Für Köller ein großer Auftritt. Jonas Köller stammt aus einfachen Verhältnissen.
Er ist der älteste Sohn eines Krankenpflegers und einer gelernten Krankenschwester und heutigen selbständigen Referentin für Gesundheit aus Großheubach (rund 5.000 Einwohner) in Unterfranken. Die Eltern mussten ihr Einfamilienhaus mühsam abstottern, und der Bub aus dem bayerischen Maintal kauft heute Villen und Vertriebe wie andere Milch und Brot.
Vor zwölf Jahren habe Köller seiner erste eigene Wohnung zusammen mit Kumpel Stephan Schäfer aus einer Zwangsversteigerung ergattert. Damals sei die Idee entstanden, so etwas doch beruflich zu machen.
Im Jahre 2000 gründeten sie ihre Deutsche S&K Sachwert AG, arbeiteten zunächst für einen ausländischen Investor und ab 2007 für sich allein. Mit dem ersten richtig großen Geld zur freien Verfügung aus Hamburg im Jahre 2010 (15 Millionen Euro Kredit) begann ein rasanter Aufstieg, auch privat.
Get rich or die trying
Köller bewohnt heute eine Luxusvilla in Erlenbach bei Aschaffenburg. Sein Motto ließ er in Stein meißeln. Er ließ sich davor fotografieren. Im linken Arm seine Freundin, mit der er nach eigenen Angaben gegenüber dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net 3 Jahre zusammen ist, und das Ding im rechten Arm sieht so aus wie eine Maschinengewehr-Attrappe. Das Motto lautet: Get rich or die trying (Werde reich oder sterbe bei dem Versuch).
Sein jüngerer Bruder Lukas Köller (21), von dem kein Berufsabschluss bekannt ist, wurde plötzlich Geschäftsführer einer Playboy Mansion GmbH und drei weiterer Firmen (Köller Renditeobjekte GmbH, Köller Sachwertkonzept GmbH, Köller Sachwerte GmbH, alle in der Privatvilla von Köller angesiedelt, wo die Brüder auch wohnen) und soll ein Gehalt von 25.000 Euro im Monat aus den Geschäftsführerposten der Firmen beziehen, die noch gar keine Bilanz vorweisen können, und darf einen Aston Martin für rund 200.000 Euro fahren.
Aber nicht nur die Verwandtschaft wird bedacht. So ist ein knallgelber Lamborghini Gallardo gerade das standesgemäße Vorstands-Auto von Sebastian Grossmann in Köln. Dort leitet der Ex-S&K-Callcenter-Chef die neugegründete ISG Wohnkonzept AG Köln, die künftig für S&K-Neubauobjekte verantwortlich sein soll. Eine Bilanz kann diese AG noch nicht vorweisen, aber ein fast 400.000 Euro teures Luxusauto.
Zum Vergleich: Der letzte Protzmakler von Berlin, Kai-Uwe Klug (31, Foto © KK Royal Basement GmbH), der sich auf mehr als 100 Videos mit Hummer, Lamborghinis und Maybachs und seiner schlossähnlichen Villa im Berliner Umland - ebenfalls zu Schulungszwecken - im Internet zeigte, musste seinen 30. Geburtstag hinter Gittern verbringen, weil er wohl zu nimmersatt war und seine Firma KK Royal Basement GmbH in Berlin-Wilmersdorf als Selbstbedienungsladen benutzt und sich mit einem sechsstelligen Betrag aus der Firmenkasse bedient haben soll.
Am 23. Juni 2012 schickte ihn das Berliner Landgericht dann sogar wegen gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Immobilienbetruges für 5 Jahre hinter Gitter, sein Notar Marcel Eupen aus Falkensee (westlich von Berlin) wurde am 18. Juli 2012 verhaftet.
Von solcherlei Nimmersattheit und krummen Geschäften sind die Frankfurter Immobiliengrößen Schäfer und Köller weit entfernt. Obwohl es auch schon eine Hausdurchsuchung gab.
Köllers edle Privatvilla in Erlenbach bei Aschaffenburg und der Frankfurter S&K-Geschäftssitz wurden am 5. Juni 2012 zeitgleich und im Zusammenhang mit Räumlichkeiten eines Aschaffenburger Doktortitelhändlers durchsucht, zu dem sogar ein Sondereinsatzkommando der Polizei angerückt war.
Der Vorwurf: Köller soll von dem 43jährigen Mann, der laut Main-Netz 1995 in Frankfurt unter anderem wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung zu elf Jahren Haft verurteilt worden war, zwei falsche Doktortitel gekauft haben und einen falschen Doktortitel im Geschäftsverkehr verwendet haben. Köller beteuerte gegenüber dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net, seinen Doktortitel nicht gegen Geld im Ausland erworben zu haben, wollte aber auch nicht sagen, an welcher Universität und zu welchem Thema er promovierte.
Das Ganze sei auf eine Anzeige einer entlassenen Mitarbeiterin zurückzuführen, schrieb S&K-Pressesprecher Michael Oehme in einer offiziellen Stellungnahme tags darauf. Inzwischen nennt sich Köller im Impressum der Deutsche S&K Sachwert AG wieder Dr.h.c. - Doktor ehrenhalber. Wobei er noch die Erklärung schuldet, für welche Leistung er von welcher ausländischen Universität diesen Ehrendoktor verliehen bekommen haben will. In einen Ausweis darf man einen solchen Ehrendoktor nicht eintragen, er gehört, im Gegensatz zu einem wissenschaftlich erworbenen Doktor, nicht zum Namen. Köller ist somit Köller und nicht Dr. Köller.
Main-Netz wunderte sich in seinem Bericht über die Hausdurchsuchung über das Ausmaß der Polizeiaktion: "Ein Sondereinsatzkommando wird angefordert - bloß wegen eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts auf Missbrauch von Titeln und Urkundenfälschung, wie es in einer Pressemitteilung der Polizei zu dem Fall heißt?"
Aber nicht nur die Medien wundern sich im Maingebiet, was da bei den Köller-Brüdern in Erlenbach los ist.
Im 12 Kilometer entfernten Großheubach zerreißen sich die Bewohner den Mund. Die langjährige Hausbank der Familie Köller, die Sparkasse Miltenberg, kündigte den Eltern von Jonas und Lukas Köller in einem Schreiben vom 11. April 2012 die Firmen-Kundenbeziehung auf und bat die Eltern, sich eine andere Bank zu suchen.
Die Sparkasse Miltenberg stellte Jonas Köller ein niederschmetterndes Zeugnis aus - "nicht transparent", Umsätze "nicht nachvollziehbar":
Die Begründung für die Kündigung der Köller-Firmen-Konten ist zugleich ein niederschmetterndes Zeugnis für die Vertrauenswürdigkeit der Geschäfte des S&K-Gründers Jonas Köller. In der Schule würde man das eine glatte 6 nennen. So heißt es in dem Sparkassenschreiben: "Unternehmensgruppe ... für uns nicht transparent. Die Umsätze sind ... nicht nachvollziehbar ... Geschäftsverbindung ... nicht weiter ausbauen ..."
Es sei kein Wunder, dass man die S&K nicht verstehe, kontert Köllers Geschäftspartner Stephan Schäfer in einem Interview der Vertriebs-Zeitschrift Performance. S&K verändere sich ständig und so schnell, dass Nachahmer gar keine Chance hätten.
Schäfer sagte gegenüber Performance: "Da wir uns ständig verändern und unser Geschäftsmodell dem Markt anpassen, kommen Nachahmer gar nicht hinterher. Wenn Sie es geschafft haben, uns zu kopieren, machen wir schon etwas ganz anderes, weil das kopierte Modell gar nicht mehr zeitgemäß ist."
Das Modell, dass S&K fährt, mag immer neue Namen, Firmen, Vertriebe bekommen, aber im Kern ist es dasselbe, dass die Bonner Finanzmarktaufsicht BaFin der Deutschen S&K Sachwert AG im Jahre 2009 bezüglich des Ankaufs von Kapitallebensversicherungen mit einem garantierten Rückzahlungsversprechen untersagt hatte, weil die S&K diese Versprechen gar nicht halten könne.
Die S&K Sachwert AG lockte auf ihrer Homepage sogar mit einer Verdreifachung des Rückkaufwerts. Dafür müssen die Verkäufer jedoch acht Jahre auf die Auszahlung warten. Danach erhalten sie den Betrag in "192 gleichbleibenden, monatlichen Raten". Bis das versprochene Geld endgültig und in Summe eingegangen ist, vergingen so 24 Jahre.
Aus dem BaFin-Verbot dieses Geschäfts hat die S&K gelernt. Sie lässt sich die Anlegergelder nun als partiarische Darlehen, also als gewinnabhängige Beteiligungsdarlehen, ausreichen.
Das geschieht erfolgreich über das Fondshaus United Investors in Hamburg. Und über eine eigene Vertriebsschiene, die Asset Trust AG. Die will wie ein Staubsauger alle irgendwo angelegten Gelder (Lebensversicherungen, Bausparverträge, Fonds) loseisen und aufsaugen.
Das frei werdende Geld sollen die Anleger über die Asset Trust AG als Kredite an die S&K ausreichen. Das Produkt nennt sich Vario Trust. Der Anleger entscheidet selbst, wie viel Geld er wie lange der S&K zur Verfügung stellen will.
Die Anleger würden bei der S&K viel mehr Gewinn auf ihr Geld als anderswo erhalten. Und außerdem seien alle Kredite mit Immobilien abgesichert. Man habe schließlich 180 Millionen Euro an Immobilienwerten im Bestand.
Wie sollen die Anleger allerdings bei so viel vorgegaukelter Sicherheit ahnen, wie wenig werthaltig ein Immobilienbestand werden kann, wenn große Mieter abspringen, wenn möglicherweise S&K im Grundbuch steht, aber die S&K über eine Objektgesellschaft 95 Prozent der Anteile an einen anderen Investor verschoben hat, ohne dass das im Grundbuch auftaucht?
Wahrscheinlich um den Anlegern Seriosität vorzugaukeln, fordert die Asset Trust AG die Anleger sogar per Link auf, bei der Stiftung Warentest den dortigen Renditerechner für ihre Lebensversicherung zu benutzen.
Einer der Väter dieser Asset Trust AG ist der erst mitte vorigen Jahres von Köller und Schäfer zur S&K-Gruppe geholte Vertriebs-Profi Daniel Fritsch (34) aus Erdweg in Hessen.
Fritsch war von September 2010 bis März 2011 Direktor der SAM Management Group AG in Hergiswil in der Schweiz, einem direkten Konkurrenten der S&K.
Und auch gegen ihn laufen staatsanwaltschaftliche Ermittlungen, wie die Fondszeitung schreibt. Fritsch steht im Verdacht, in einer früheren Firma Gelder veruntreut zu haben beziehungsweise zur Veruntreuung angestiftet zu haben.
"Deshalb", so die Fondszeitung weiter, "liefen vor wenigen Wochen Hausdurchsuchungen in Bayern und Hessen. Im Fokus standen Firmen oder Personen, mit denen Daniel Fritsch zu tun hat oder hatte.
Fest steht:
Aufgrund von mehreren Strafanzeigen gegen Fritsch wurde nach Prüfung des Anfangsverdachts ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, das zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen ist."
Der Dritte im Bunde, Stephan Schäfer, hat mehrere Strafanzeigen wegen Verleumdung und sogar eine wegen Körperverletzung am Hals.
Schäfer, dem man auch Kontakte zum Frankfurter Rotlichtmilieu nachsagt, soll vor kurzem einen Kölner Detektiv zusammengeschlagen haben. Den habe Schäfer erst angeheuert und wohl auch schon einmal bezahlt, damit er herausfindet, wer hinter bestimmten Blogs im Internet stehe, auf denen Details über Verschwendung und Prunksucht der S&K-Bosse veröffentlicht wurden.
Als der Detektiv zu einem zweiten Treffen kam, um über seine Recherchen zu berichten und seinen ausgemachten Endlohn empfangen wollte, hätten ihn Schäfer und Köller in einem Hotelzimmer zusammengeschlagen und ihn zwingen wollen, ein Geständnis zu unterschreiben, er stecke mit den Blogbetreibern unter einer Decke und wolle S&K nur erpressen. Schäfer habe den Detektiv gefragt, ob er unterschreibe oder ob man die Polizei rufen solle.
Der Detektiv entschied sich sofort für die Polizei und zeigte Schäfer wegen Erpressung und Körperverletzung an.
Schäfer pflegt auch einen eigenartigen Umgang mit Medien.
Der Düsseldorfer Branchendienst kapital-markt intern hatte es gewagt, die Kapitaldecke der beiden Makler im Jahre 2010 in Höhe von 50.000 Euro als zu dünn für einen anvisierten Riesenkredit von mehr als 15 Millionen Euro von den United Investors aus Hamburg zu kritisieren.
Prompt erschien in der Finanzzeitschrift procontra vom Alsterspree Verlag ein Artikel, der, ohne Beweise zu nennen, einfach behauptete, kapital-markt intern verlange Geld für positive Berichterstattung oder übe mit negativer Berichterstattung Druck aus.
Nachdem GoMoP.net am 20. Juni 2012 in einem Artikel aufdeckte, dass procontra womöglich gar nicht anders könne, als die Interessen von Finanzvertrieben zu vertreten, für die sie Firmenbroschüren erstellen und Messeauftritte begleiten, und mit denen auch S&K näher zu tun habe, kam Stephan Schäfer wahrscheinlich wieder einmal auf einen kriminellen Gedanken.
Schäfer hatte vor, nun auch GoMoPa.net wie zuvor schon kapital-markt intern als Erpresser dastehen zu lassen, damit niemand mehr GoMoPa.net glauben solle. Und Schäfer kündigte seine Lüge über GoMoPa.net auch noch per E-Mail an.
Stephan Schäfer verschickte am 23.Juli eine E-Mail (unter anderem auch an Jonas Köller, die Rechtschreibfehler wurden so belassen):
Zitat:
schaut euch bitte den bericht über "kapital markt" intern an, ich befürchte das maurischats taktik sein wird zeitungen auf uns auf zu hetzen!
Was meint ihr? Sollten wir vorsorgehalber, pro contra und markt intern von dieser erpressernummer berichten? Oder sollten wir vielleicht sogar selber aktiv in den medien verbreiten das wir erpresst werden von maurischat?
Dann haben seine berichte gegen uns keine wirkung mehr!?
Am 30. Juli 2010 setzte Schäfer seine Ankündigung um. Schäfer verschickte eine Rundmail an seine Vertriebspartner (Auszug):
Zitat:
Die S&K-Gruppe informiert über Erpressungsversuche ...
Seit einigen Wochen versuchen Personen, die uns inzwischen teilweise auch namentlich bekannt sind, uns zu erpressen. Dazu wurden zahlreiche Webseiten mit grob verleumderischem Inhalt gestaltet und ins Netz gestellt (selbstverständlich anonym und auf ausländischen Servern). Zudem wurde eine große Zahl von negativen Bewertungen in Blogbeiträgen veröffentlicht. Gleichzeitig erhalten wir regelmäßig anonyme Emails, in denen wir zur Zahlung einer zunächst unbestimmten, mittlerweile auf 250.000 Euro konkretisierten Summe aufgefordert werden. Bei Zahlung würden die Seiten verschwinden.
Der Vorgang ist bei der zuständigen Staatsanwaltschaft angezeigt worden, die Ermittlungsverfahren laufen derzeit. Eine Person wurde in diesem Zusammenhang vorläufig festgenommen. Eine Rolle spielen hier unter anderem die Seiten "nullzensur" sowie die Firma GoMoPa, deren Akteure schon vielfach strafrechtlich in Erscheinung getreten sind ...
Eine Lüge: Niemand ist bei GoMoPa.net "vielfach strafrechtlich in Erscheinung getreten", GoMoPa.net hat an S&K Fragen geschickt, zum Beispiel, woher das viele Geld stammt und warum man denn so protzig zur Arbeit fahren muss. Die Antwort von Jonas Köller (Interview-Foto © Jonas Köller) lautete: Man habe das Geld redlich verdient und wolle einfach nur schnell zur Arbeit kommen. Der Pressesprecher der S&K-Gruppe und auch der United Investors, Michael Oehme, fragte den GoMoPa.net-Redakteur zurück, ob ihm denn GoMoPa.net zu wenig bezahlen würde.
Zur gestrigen Erpressungs-Lügengeschichte von Schäfer über GoMoPa.net nimmt GoMoPa.net- Maurischat wie folgt Stellung: "Auf für uns wenig geistreiche und nicht nachvollziehbare Angriffe der S&K-Geschäftsleitung, die sich via E-Mail an die gecharterten S&K-Vertriebe auch gegen unser Haus richten, können wir momentan aus prozesstaktischen Gründen nicht eingehen. Wir bitten um Verständnis und versprechen, unsere Leser zu gegebener Zeit umfassend aufzuklären. Wir haben gegen die S&K-Macher Schäfer und Köller gestern zivil- und strafrechtliche Schritte einleiten lassen!" Nun denn ...
Quelle: http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=1005&meldung=S&K-Protz-auf-Pump-und-den-Staatsanwalt-im-Nacken
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